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WordPress-Grundeinstellungen: Diskussion und Pingbacks freigeben

Der einfachste Weg, viele Leser und wiederkehrende Besucher mit einer WordPress-Website anzuziehen, ist es, Diskussionen zu gestatten. Immer wieder sehe ich jedoch auf geschäftlichen Webseiten, dass keine Kommentarmöglichkeit bei Beiträgen vorhanden ist oder jeder Kommentar erst umständlich freigegeben („moderiert“) wird. Beides trägt dazu bei, dass solche Websites kaum Leser und praktisch keine Stammleser haben.

Woher kommt diese Angst vor Lesern und Kommentaren? Mir ist das ein Rätsel. Gerade auf einer geschäftlichen Website ist es wichtig, mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Diese Interessenten sind potentielle Kunden! Würden Sie in Ihrem Ladengeschäft Kaufinteressenten den Mund verbieten, wenn diese Fragen zu Ihren Produkten und Dienstleistungen haben? Ich denke, nein! Warum lassen Sie diese künftigen Kunden dann nicht auf Ihrer Homepage zu Wort kommen?

Optimale WordPress-Einstellungen für die Diskussion

Die richtigen Grundeinstellungen in WordPress sind wichtig für eine lebhafte Diskussion mit potentiellen Kunden

Die richtigen Grundeinstellungen in WordPress sind wichtig für eine lebhafte Diskussion mit potentiellen Kunden

Schauen wir uns einmal im WordPress-Dashboard unter Einstellungen → Diskussion um.

Zunächst sollten Sie im obersten Abschnitt Standardeinstellungen für Beiträge stets alle drei Haken setzen. Mit dem ersten Haken sichern Sie, dass andere Seitenbetreiber und deren Leser schnell davon erfahren, wenn Sie auf deren Website verlinken. Das bringt Ihnen unter Umständen viel Aufmerksamkeit und neue Leser. Mit dem zweiten Haken sichern Sie, dass Sie selbst davon erfahren, wenn Sie irgendwo im Netz zitiert werden. Beide Haken stehen aus gutem Grund ganz oben im Menü, denn die Vernetzung über diese „Pingbacks“ hat ganz wesentlich zum Siegeszug und zur Suchmaschinenfreundlichkeit von WordPress beigetragen. Der dritte Haken „Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren“ sollte natürlich immer gesetzt sein.

Kommen wir zu den weiteren Kommentareinstellungen. Den ersten Haken „Benutzer müssen zum Kommentieren Namen und E-Mail-Adresse angeben“ sollten Sie immer setzen. Schließlich wollen Sie wissen, wer Ihre Leser, Kommentatoren und möglichen Käufer sind. Wichtig ist, dass Sie Kommentare aber ohne Registrierung erlauben, denn sonst würde kaum eine Diskussion unter Ihren Lesern und Interessenten in Gang kommen. Deshalb gehört in die zweite Checkbox „Benutzer müssen zum Kommentieren registriert sein“ kein Haken. Die folgenden Checkboxen können Sie nach Belieben setzen. Ob Threads in Ebenen angezeigt werden, hängt zum Beispiel von den Möglichkeiten des verwendeten Themes ab und hat weniger mit Ihrer Kommuniktionsstrategie zu tun.

Kommentare nicht prüfen, sondern sofort freischalten!

Ganz wichtig für eine rege Diskussion ist, dass Sie Kommentare vor der Veröffentlichung nicht prüfen! Dazu entfernen Sie im Abschnitt Bevor ein Kommentar erscheint beide Haken aus den Checkboxen. Warum? Eine Vorabprüfung bringt jede Diskussion schnell zum Erliegen. Selbst eine Prüfung des jeweils ersten Kommentars eines Lesers wird dieser in der Regel als Bevormundung verstehen. Selbstverständlich sollten Sie jeden Kommentar zeitnah lesen, auf Fragen eingehen und sich auch an der Diskussion unter Ihren Lesern beteiligen. Nichts trägt mehr zur Vertrauenbildung für den nachfolgenden Verkaufsprozess bei als dieses natürliche Verhalten. Dagegen gibt es keinen Grund, Diskussionen auf einer geschäftlichen Website schon im Keim zu ersticken. Sie haben in Ihrem Geschäft ja auch keine „Maulkörbe für Kaufinteressenten“ oder „Eingangskontrolle“ an der Ladentür, oder?

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