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Haben Sie schon auf WordPress 2.9.1 aktualisiert?

WordPress hat bekanntlich einen sehr schnellen Release-Zyklus. Deshalb kommen manche Blogger kaum mit den Updates hinterher. Beim Wechsel von WordPress 2.7 auf WordPress 2.8 startete ich hier eine Umfrage, wann Sie üblicherweise umsteigen. 80 Antworten sind daraufhin eingegangen, und diese Antworten sind ganz interessant:

  • 27% aktualisieren sofort, wenn eine neue Version da ist
  • 42% warten darauf, dass das neue Release bei andern stabil läuft
  • 13% aktualisieren erst, wenn Sicherheitslücken auftreten
  • 18% steigen nie auf ein neues Release um

Ältere WordPress-Versionen bis einschliesslich 2.8.4 haben Sicherheitslücken, so dass ein Update dringend geboten ist. Welche Version auf Ihrem Blog läuft, sehen Sie im Dashboard im Widget „Aktuell“. Natürlich findet man bei vielen Blogs die Versionsangabe im Quelltext (STRG+U bei Firefox). Das ist jedoch ein Sicherheitsrisiko, da Hacker so ältere, unsichere Versionen identifizieren können. Wer die Sicherheit seines Blogs etwas ernster nimmt, unterdrückt deshalb diese Ausgabe im Quelltext.

aktuell

Auf diesem Blog läuft WordPress 2.8.6. WordPress bietet die aktuelle Version 2.9.1 zum automatischen Update an.

Doch Stop!

Bevor man damit startet, sollte man

  1. alle Plugins auf den neuesten Stand bringen
  2. prüfen, ob alle unbedingt benötigten Plugins mit der neuen WP-Version kompatibel sind
  3. nicht kompatible Plugins durch kompatible mit gleicher Funktion ersetzen oder entfernen (eine gute Gelegenheit zum „Ausmisten“)
  4. ein Backup aller Datenbanktabellen machen, z.B. mit WordPress Database Backup
  5. wichtige Konfigurationsdateien (wp-config.php, .htaccess) mit FTP sichern
  6. wichtige Inhalte des Ordners wp-content (angepasste Themes, angepasste Plugins, Fotos, Grafiken) mit FTP sichern

Wer besonders vorsichtig ist und sich nicht auf Backups seines Provider verlassen möchte, sichert seinen kompletten Webspace per FTP.

Alle obigen Arbeiten kann man bei laufendem Betrieb erledigen. Das eigentliche Update erfolgt bei einem gut besuchten Blog aber hinter „geschlossenem Vorgang“. Dazu aktivieren Sie nun ein Maintenance-Plugin, schalten in den Maintenance-Modus und deaktivieren alle anderen Plugins.

Jetzt können Sie endlich das automatische Update laufen lassen:

wordpress-update

Nach hoffentlich erfolgreichem Update können Sie alle kürzlich aktiven Plugins wieder aktivieren. Sicherheitshalber macht man dies einzeln, Plugin für Plugin, damit man bei Problemen sogleich das verursachende Plugin erkennt. Als letzter Arbeitsgang wird nun das Maintenance-Plugin deaktiviert.

workshop-wordpress-bloggingWordPress 2.9 bringt einige sehr interessante Neuerungen, besonders im Bereich der Mediathek. Sie können zum Beispiel Fotos direkt auf dem Webserver bearbeiten, skalieren, ausschneiden, drehen, spiegeln usw. Das ist sehr nützlich, wenn man von unterwegs, z.B. auf Reisen, aus dem Internetcafé postet, ohne sein gewohntes Bildbearbeitungsprogramm Photoshop oder Gimp dabei zu haben.

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