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Was kostet eigentlich ein Blog? Wieviel kostet ein Business-Blog?

pit-stopDie Vorteile von Business-Blogs gegenüber „normalen“ Unternehmens-Websites sind bekannt.
Wenn Sie die Neuen Regeln für Marketing und PR anwenden, wenn Sie aktiv Inbound-Marketing machen, ist das Business-Blog das Herzstück Ihrer Content-gesteuerten Website.

Doch was kostet ein Blog?

„Blogs sind doch kostenlos, oder?“
Ein häufiger aber vermeidbarer Fehler beim Start eines Corporate Blogs ist es, einen Account bei einer der unzähligen „kostenlosen“ oder „preiswerten“ Communitys wie blogger.com, wordpress.com, typepad.com anzulegen. Es gibt nur ganz wenige Beispiele aus der Anfangszeit des Bloggens, die dies nachhaltig erfolgreich praktiziert haben. Und selbst diesen Kollegen würde ich heute raten, auf ein selbst gehostetes Blog umzusteigen.

Was kostet ein eigenes WordPress-Blog?

WordPress ist ein Open-Source-Blogsystem. Sie dürfen es auch für geschäftliche Websites gebührenfrei nutzen. Mehr als 70% aller Business-Blogs weltweit laufen unter WordPress.
Wenn Sie einen auf WordPress-Hosting spezialisierten Hoster nutzen, sind Sie nach wenigen Stunden mit einer eigenen(!) Domain arbeitsfähig. Meine Blogs und die Blogs vieler Kunden laufen bei Avidesign WordPress Hosting. AviDesign wurde gerade von der Zeitschrift PC-Welt als spezialisierter WP-Hoster empfohlen. Das WordPress-Hosting kostet dort 8 Euro pro Monat, für einmalig 19 Euro Einrichtungsgebühr bekommt man ein komplettes vorinstalliertes WP-Paket mit zahlreichen wichtigen Plugins und ausgesucht guten WP-Themes. FTP-Zugang und voller Zugriff auf htaccess sind selbstverständlich. Prominenter Kunde bei AviDesign ist übrigens seit kurzem das Steinmeier-FanBlog „Steinmeier wird Kanzler“.

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WordPress ist nur der Motor Ihres Blogs
WordPress ist der Motor Ihres neuen Blog-Autos. Mit zahlreichen Plugins bildet WordPress den Unterbau Ihres Blogs, das Fahrgestell sozusagen.
Was Ihnen zu einem erfolgreichen Business-Blog fehlt, sind ein Fahrtziel, ein Fahrer mit Führerschein, eine schicke Karosserie, ein voller Tank und eine gute Werkstatt! Keinen dieser Punkte dürfen Sie bei der Kostenkalkulation für Ihr Corporate Blog vernachlässigen, wenn Sie vorankommen wollen.

  • Fahrtziel – Weshalb wollen Sie geschäftlich bloggen? Wohin soll es gehen? Wollen Sie mit dem Blog direkt oder indirekt Geld verdienen? Wollen Sie schnelle Aufmerksamkeit oder sich mittelfristig als Vordenker Ihrer Branche profilieren? Wollen Sie Leser anziehen, um zusätzliche Besucher und Käufer für die Produkte Ihres Online-Shops zu gewinnen? Jedes dieser Ziele erfordert es, andere Wege zu beschreiten.
    Natürlich können Sie auch ohne Ziel sofort losbloggen oder losfahren. Das wird auf jeden Fall teurer als eine gute „Roadmap“ (Ihr Blog-Konzept), die Sie als Ergebnis einer Blog-Beratung erhalten.
    einzuplanende Kosten: 1.800 bis 4.500 € je nach Anbieter
  • Fahrer – Sie wollen selbst fahren? Gut so! Ich bin ohnehin der Meinung, dass man Bloggen ganz schlecht delegieren kann. Ein Blog zu schreiben funktioniert aber völlig anders, als das Schreiben eines Werbeprospektes oder einer klassischen Website.
    Bloggen ist Inbound-Marketing nach den Neuen Marketing- und PR-Regeln. Selbst gestandene Marketing-und PR-Profis brauchen eine Weile für den „Umstieg“ auf den neuen Wagen. Planen Sie die Ausbildungskosten zur Erlangung der typischen „Blogging Skills“ unbedingt ein.
    einzuplanende Kosten: einmalig 595 € pro Person
  • Karosserie – Es gibt tausende gute WordPress-Vorlagen kostenlos im Web. Es gibt sehr gute Premium-Themes für unter 100 Euro.  In beiden Fällen sieht Ihr Blog aus, wie hundertausende, zehntausende oder zumindest tausende weltweit. Wenn Sie Ihr individuelles Design wollen, engagieren Sie einen auf WordPress spezialisierten Web-Designer. Aber Achtung! Funktionelle WordPress-Designs werden anders entworfen als alte Websites. Wenn für Ihren Designer Photoshop das wichtigste Entwurfswerkzeug ist, sind Sie womöglich beim falschen gelandet.
    einzuplanende Kosten: einmalig 1.200 bis 3.000 € je nach Komplexität
  • Voller Tank – Die wichtigste Besucherquelle für ein Business-Blog ist Ihr Fleiß! Sie brauchen Ideen, Kreativität, spannende Geschichten. Business Blogs brauchen regelmäßig Futter. Wer schreibt, der bleibt. Wer mit leerem Tank in der Nordkurve liegenbleibt, kann kein Rennen um einen Grand Prix gewinnen. Planen Sie also Ihre Zeit und die Zeit Ihrer bloggenden Mitarbeiter als wichtigsten Budgetpunkt ein.
    einzuplanende Kosten: 5 Stunden Arbeitszeit pro Woche bei täglichen Postings
  • Gute Werkstatt – Blogger „schrauben“ ständig an ihren Blogs. Da geht es um neue Plug-Ins, Verbesserungen der Struktur, optimales Tagging. Suchmaschinenoptimierung ist auch für Blogs ein wichtiger Erfolgspunkt. Wenn Sie beim Boxenstopp alles allein machen wollen, verschenken Sie womöglich viel Zeit im Rennen um die Gunst der Kunden. Planen Sie also im Budget auch einen Wartungsvertrag mit einem WordPress-Professional ein. Und lassen Sie sich von ihm zeigen, bei welchen Suchbegriffen seine Blogs gut ranken.
    einzuplanende Kosten: 3 Stunden monatlich für Wartung,
    ab 3 Stunden monatlich für SEO

Photo Credit: Sidehike/Flickr

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