Business-Blogging

Corporate Blogs sind Business-Blogs größerer Unternehmen. Aber auch Einzelunternehmer und Freiberufler nutzen Business-Blogs.

Business Blog für den Rechtsanwalt

Rechtsanwälte gehören zu den frühen Anwendern von Business-Blogs in Deutschland.

Es gibt in Deutschland weit über 100 Blogs, die sich intensiv mit Rechtsthemen befassen oder von praktizierenden Rechtsanwälten als geschäftliches Blog betrieben werden. Das Law Blog von Rechtsanwalt Udo Vetter ist seit Jahren ganz oben in den Deutschen Blogcharts zu finden, die die Blogvernetzung innerhalb des letzten halben Jahres dokumentieren.

Weshalb sind Business Blogs für Rechtsanwälte ein besonders geeignetes Marketingtool?

  • Werbebeschränkungen. Erstens unterliegen Rechtsanwälte in Deutschland noch immer Werbebeschränkungen. Dies ist btw auch ein Grund dafür, dass Rechtsanwälte häufig auf Ratgeberseiten im redaktionellen Teil der Lokalpresse publizieren – ein mühsamer Weg zum nächsten Mandat. Ein Blog – als privates publizistisches Angebot deklariert – ist dagegen beste Werbung.
  • Spezialisierung. Zweitens sind Rechtsanwälte oft stark auf Fachgebiete spezialisiert, so dass sie überregional tätig werden (müssen). Kein anderes Medium als ein Business Blog schafft es, derart preisgünstig ein großes interessiertes Publikum zu erreichen und die eigene Expertise im Fachrecht zu präsentieren.
  • Kollegialität. Drittens sind Rechtsanwälte auch offline sehr gut vernetzt. In der Rechtsbranche gibt es weniger Vorbehalte gegenüber Zweckbündnissen, oft sogar die Notwendigkeit dazu. Die daraus resultierende hohe Online-Vernetzung bringt Rechtsblogs im Suchmaschinen-Ranking als Gruppe nach vorn. Das ist gut für alle, die mitmachen. So lässt man geschlossen diejenigen Kanzleien hinter sich, die noch eine alte, häufig verflashte Website ohne jegliche Web 2.0-Kommunikation betreiben.

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Das Daimler-Blog im Interview auf dem Storyboard

Kerstin Hoffmann hat Uwe Knaus, CBO beim Mitarbeiter-Blog der Daimler AG, interviewt und ihm interessante Antworten entlocken können.

Kerstin Hoffmann (Storyboard): Wie haben sich die Zugriffszahlen seit Beginn entwickelt? Wie viele Zugriffe haben Sie momentan?

Uwe Knaus (Daimler-Blog):

Generell laufen die Beruf & Karriere-Themen überdurchschnittlich gut. Wir starteten mit durchschnittlich 20.000 Seitenzugriffen pro Monat und sind nach acht Monaten laut Google Analytics bei über 60.000. Bemerkenswert ist auch die Kommentarhäufigkeit, welche mit knapp 10 Kommentaren pro Post einen sehr guten Wert für Corporate Blogs darstellt. Die einzelnen Beiträge haben am ersten Tag immer über 1.000 Leser, teilweise bis zu 3.000. Einzelbeiträge haben bisher schon über 12.000 Leser gefunden.

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Corporate Blog Jobs: Juni 2008

Jobs im Blogmarketing, bei Business Blogs, Corporate Blogs oder Produktblogs sind auch im Juni 2008 dünn gesät. Oft sind nur Praktikantenjobs als „Blogoptimierer“ im Angebot.

Kein Job für Blogger

Microsoft in München bietet ein Praktikum im Designer Audience Marketing (6 Monate, m/w). Voraussetzung: „Web 2.0-Affinität und Erfahrung mit den entsprechenden Begrifflichkeiten (z.B. Twitter, Blogs, Mashups, Technorati, Barcamps, PopFly).“ PopFly? Offenbar ein Webbaukasten von Microsoft.

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Die „geheimen“ Corporate Blogs der BASF

BASF Die BASF gilt ja hier zu Lande als Pionier des Corporate Blogging. Seit 2006 betreibt das Chemieunternehmen aus Ludwigshafen nicht nur sein Gute-Nachbarschafts-Blog im hauseigenen Portal Rhein-Neckar-Web. Hinter der Firewall scheint ein reges Blogleben zu gedeihen. Wäre nicht Klaus Eck, der gelegentlich ein wenig Blogpromotion für seinen Kunden macht – die Blogosphäre hätte es wohl bisher kaum wahrgenommen.

Umso mehr habe ich mich gefreut, gestern Michael Scheuermann, verantwortlich für das Corporate Issues Network der BASF, bei einem Kolloquim in Berlin zu hören. Michael Scheuermann sprach in der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft zum Thema „BASF – The Blogging Company?“.

Was ich aus Scheuermanns Vortrag mitgenommen habe?
Bei BASF hat man das, was meine Seminarteilnehmer täglich hören, zur Perfektion getrieben: Erst lesen – dann schreiben. Blogmonitoring ist für 150 Beteiligte am „Corporate Issues Network“ eine entscheidende Informationsquelle und Alarmanlage, wenn es darum geht, Gefahren für das Image des Konzernes frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. Man bedient sich dabei nicht nur der Hilfe professioneller Medienbeobachter, sondern mit guten Erfolg auch jeder Menge Freelancer und Studenten – ganz nach dem im Web 2.0 verbreiteten AAL-Prinzip. Blogmonitoring hat als Frühindikator für anstehende Probleme bei BASF bereits mehrere Feuerproben bestanden, sei es im Vorfeld der jüngsten feindlichen Übernahmen in Nordamerika oder im Zuge der Planung der Putin-Schröderschen Ostseepipeline, an der BASF 24,5% der Anteile hält. In beiden Fällen konnte man sich mit zeitlichem Vorsprung auf die öffentliche Kritik vorbereiten, da die Vorgänge in amerikanischen und skandinavischen Blogs früher als in den konventiellen Medien thematisiert wurden.

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Corporate Blogs: Einnahmen und Kosten

Welchen Gewinn bringen Unternehmensblogs? Die Antwort wird sehr unterschiedlich ausfallen, da Corporate Blogs mit unterschiedlichen Konzepten an den Start gehen, seien es nun Mitarbeiterblogs, Small Business Blogs oder ganz konkret Produktblogs, die der Umsatzförderung eines Produktes dienen.

Bernd Röthlingshöfer hat in seinem Artikel „Erfolgskontrolle: Was bringt Bloggen wirklich?“ nun erstmalig den Versuch unternommen, die Kosten eines Corporate Blogs (Blogkonzept, Design, Training der Mitarbeiter in der Startphase und laufende Kosten) in einer ROI-Rechnung Weiterlesen »Corporate Blogs: Einnahmen und Kosten

WordPress für Businessblog selber hosten!

WordPressSie wollen WordPress für Ihr Businessblog nutzen, wissen aber nicht, bei welchem Blog-Provider? Ein verbreiteter Irrtum ist, dass ein WordPress-Blog am günstigsten bei wordpress.com einzurichten ist. Was zum Üben und bedingt für private Blogs gilt, ist für ein Businessblog eher eine Fehlentscheidung.

Sehen Sie auch manchmal Web-Adressen wie malermeisterklecks.homepage.t-online.de am Lieferwagen vor Ihnen? Einen ähnlich unbeholfenen Eindruck würde die Adresse malermeisterklecks.wordpress.com für das Businessblog des Meisters erwecken, habe ich Recht?

Einschränkungen bei wordpress.com
Ein Businessblog, egal ob Corporate Blog eines Dax-Konzerns oder Small Business Blog eines Einzelunternehmers oder Freiberuflers, Weiterlesen »WordPress für Businessblog selber hosten!

Wieviele deutsche Corporate Blogs gibt es?

Zwischen 3.000 und 3.500 Corporate Blogs
Unternehmensblogs sind auch im deutschen Sprachraum weiter auf dem Vormarsch. Schätzte Klaus Eck Ende 2006 noch 1.500 Small-Business- und Corporate-Blogs, so gibt er deren Anzahl heute mit rund 3.000 an.

Diese Zahl erscheint auch nach einer anderen Rechnung plausibel: Blogcensus ermittelte am 1. Januar 2008 119.100 aktive deutschsprachige Blogs. In Blogverzeichnissen wie Bloggerei, Bloggeramt oder Blogoscoop (noch Alpha!) beträgt der Anteil von Unternehmensblogs jeweils 5 bis 7 Prozent. Mit Sicherheit sind in Blogverzeichnissen Unternehmensblogs überrepräsentiert. Jedoch würde bereits 3% aller Blogs 3.500 aktiven Corporate Blogs entsprechen. Hierbei zählt natürlich alles, was eine Geschäftsadresse oder eine Steuernummer im Impressum hat…
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Corporate Blog bei Henkel: Welpenschutz für das Persilblog

Ich plädiere für Welpenschutz
Seit 17. April bloggt das Flaggschiff des deutschen Waschpulvers nun auf dem Persilblog. Schon ist es ruhig geworden um das Projekt, das in den ersten Tagen aus vielen Richtungen der Blogosphäre kritisch beäugt wurde. Robert präsentierte Weißes auf weißem Grund, sehr subtil. Roland Kühl-v. Puttkamer kommentierte in seinem Verriss des Waschmittelblogs: „Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied zwischen Privatbloggern und ihren Anfängen und einer ”Jahrhundertmarke”. Sie genießt keinen Welpenschutz mehr”¦“.

In der Ruhe liegt die Kraft …
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„Du“ oder „Sie“ im Corporate Blog?

Blogs – auch Corporate Blogs – sind zuallererst Gespräche. Genau genommen: Digitale Kundengespräche. Zu einem Gespräch gehört, dass man seinen Gesprächspartner anspricht. Doch wie? Mit der jovialen zweiten Person Du oder Ihr? Oder besser in der Höflichkeitsform der dritten Person Sie?

Unter Bloggern ist das Du allgegenwärtig. Die Verwendung der 2. Person senkt offenbar schnell Kommunikationsschwellen und schafft eine gewisse Vertrautheit zwischen Blogautor und (Stamm-)Kommentatoren. Doch passt dieser Mangel an Distanz auch bei Corporate Blogs oder Businessblogs? Hängt die Verwendung der richtigen Ansprache vom Umgangston ab, der in der Zielgruppe des Unternehmens üblich ist?
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