WordPress-Tipp

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WordPress-Theme auswählen und prüfen: 5 Kriterien und ein nützliches Plugin

Das „richtige“ WordPress-Theme zu finden ist nicht leicht. Klar, schick soll es sein, aber daran kann man ja noch feilen. Wichtiger ist, dass man sich technisch kein Ei ins Nest legen lässt. Ich halte folgende Kriterien für wichtig:

  1. Deutsche Sprachdatei – Wer ein nicht übersetztes Theme hat, fängt an, im Quelltext herumzupfuschen oder wechselt recht schnell frustiert das Theme. Deshalb erst einmal das Theme herunterladen, entpacken und nachschauen, ob im Ordner /languages die beiden Dateien de_DE.mo und de_DE.po vorhanden sind.
  2. Mobiltauglich – Am besten ist es, wenn das Theme vom Designer „responsiv“ konzipiert wurde und damit auf allen gängigen Endgeräten vom kleinsten Smartphone bis zum größten Monitor gut benutzbar ist. Prüfen kann man dies, indem man im Browser die rechte Kante anfasst und nach links schiebt. Spätestens, wenn Text unter dem rechten Rand verschwindet und ein horizontaler Scrollbalken auftaucht, wissen Sie, dass das Theme nicht responsiv ist und sollten es wechseln. Gute Responsive Themes mit deutscher Sprachdatei findet man zum Beispiel bei Ellen und Manuel von Elmastudio.
  3. Individuelle Menüs – Das Theme sollte „handgestrickte Menüs“ unterstützen. Damit kann man wirklich ohne Programmierkenntnisse und ohne Plugins völlig frei Menüpunkte und Untermenüpunkte aus beliebigen Elementen zusammenstellen. Ob das Theme diese Funktion hat, wird schnell klar: ältere Themes zeigen unter Design → Menüs eine Fehlermeldung an.
  4. Wenige Theme-Optionen – Wenn Ihnen unter Design → Theme-Optionen dutzende oder gar hunderte Möglichkeiten angeboten werden, so ist äußerste Vorsicht geboten! Solche Themes haben oft lange Ladezeiten und sind meist nicht in allen Kombinationen getestet. „Keep it simple“ lautet hier die bessere Devise.
  5. Nicht älter als zwei oder drei Jahre – Der Grund ist ganz einfach: WordPress enwickelt sich ziemlich schnell, und wichtige neue WordPress-Funktionen gibt es eben erst in neuen WordPress-Versionen. Bis die Theme-Designer die neuen Funktionen „gefressen“ haben, vergeht immer einige Zeit, so dass alles, was älter als drei Jahre ist, aus heutiger Sicht „Schrott“ und „buggy“ ist und leider ausgetauscht gehört.

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99 WordPress-Tipps (14): Defekte Links mit dem „Broken Links Checker“ beseitigen

Defekte Links sind ein Problem vieler Websites, die schon seit Jahren am Netz sind. Suchmaschinen mögen „Broken Links“ überhaupt nicht. So verlangt beispielsweise Google in seinen „Design and content guidelines“ vom Webmaster: „Check for broken links and correct HTML!“. Manche Links sind durch fehlerhafte HTML-Syntax vielleicht schon bei der Erstellung defekt gewesen, die meisten werden es aber erst im Laufe der Zeit. Gründe dafür sind die dauerhafte Aufgabe einer Domain, der Umzug einer Installation auf eine neue Domain ohne ordentliche Umleitung (301 redirect), aber auch die Löschung verlinkter Beiträge und Unterseiten.

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WordPress-Grundeinstellungen: Diskussion und Pingbacks freigeben

Der einfachste Weg, viele Leser und wiederkehrende Besucher mit einer WordPress-Website anzuziehen, ist es, Diskussionen zu gestatten. Immer wieder sehe ich jedoch auf geschäftlichen Webseiten, dass keine Kommentarmöglichkeit bei Beiträgen vorhanden ist oder jeder Kommentar erst umständlich freigegeben („moderiert“) wird. Beides trägt dazu bei, dass solche Websites kaum Leser und praktisch keine Stammleser haben.

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99 Blog-Tipps (13): Mehr Backlinks und mehr Besucher mit dem „Sexy Bookmarks“-Plugin für WordPress

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Social Bookmark Services wie Delicious und Mister Wong haben für Blogs und Blogger mehrere nützliche Eigenschaften: Wird ein Blogartikel per „Lesezeichen“ gemerkt, so ist das eineserseits eine Weiterempfehlung des Artikels an andere Nutzer der Dienste, andererseits auch ein mehr oder weniger wertvoller Backlink für das eigene Blog. Es gibt inzwischen hunderte dieser Dienste. Auch Onlineportale von Tageszeitungen bieten inzwischen ihren Lesern ganze Batterien von Social Bookmarking Icons an, um das Empfehlungsmarketing zu befördern.

Sexy Bookmarks
Ein optisch besonders gelungenes Plugin für Social Bookmarks und andere Social-Network-Integration (Twitter, Facebook) ist „Sexy Bookmarks“. Von den aktuell 90 verschiedenen integrierten Diensten sind natürlich nicht alle für den deutschen Sprachraum interessant. Die Vorauswahl wird durch die Option „Most Popular“ n der rechten oberen Ecke des Einstellungs-Menüs erleichtert:

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99 Blog-Tipps (12): Mehr Besucher und Backlinks durch Pingbacks und Trackbacks

trackbackLinks unter Bloggern, genauer gesagt Links aus dem Content-Bereich eines Blogpostings von Blogger A auf den Permalink eines Blogpostings bei Blogger B, sind ein wichtiges Instrument, um neue Besucher für beide Blogs zu gewinnen. Die dabei automatisch erzeugten „Pingbacks“ oder manuell erzeugten „Trackbacks“ sind wichtige Backlinks für den Blogger A. Richtiges Verlinken zwischen Bloggern stellt eine klassische Win-Win-Situation dar, bei der beide Blogs wertvolle Links aus dem richtigen Kontext bekommen und sich so gegenseitig in den Suchmaschinenergebnissen nach vorn helfen. Selbst korrekte Links innerhalb des eignen Blogs wirken als Pingbacks und nützen so dem Aufbau der internen Linkstruktur.

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99 Blog-Tipps (11): Facebook „Gefällt mir“-Button bei jedem WordPress-Artikel anzeigen

like-buttonVor einer Woche hat Facebook die API für seinen neuen Like-Button veröffentlicht, der es jedem Publisher ermöglicht, auf seiner Website Facebook-spezifisches „Referenz-Marketing“ zu betreiben. Klickt ein eingeloggter Facebook-Benutzer diesen Button, so wird dessen Facebook-Freunden nämlich die Website des Publishers empfohlen. Wie immer, wenn Facebook etwas Revolutionäres einführt, sind warnende Stimmen zum „gefährlichen Like-Button“ zur Stelle. Die Blogger-Community scheint aber geradezu darauf gewartet zu haben, denn innerhalb weniger Tage finden sich mehr als zehn neue WordPress-Plugins im offiziellen Plugin-Directory, die die Einbindung in WordPress lösen.

Facebook Like Button Plugin
Ich habe einige dieser Plugins durchprobiert und empfehle das Facebook Like Button Plugin von Martin Jonsson. Die Einrichtung ist völlig unkompliziert. Installieren und aktivieren wie gewohnt, dann auf das etwas versteckte Konfigurationsmenü unter „Plugins » Facebook Like Button“ wechseln.

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99 Blog-Tipps (10): Copyright im RSS-Feed

Die Diskussion, ob man sein Blog mit einem vollständigen oder gekürzten RSS-Feed ausliefern soll, ist so alt wie die Blogs selbst. Mein RSS-Feed ist komplett, weil ich meine Feed-Abonnenten ebenso schätze wie die Browser-Leser. Ich möchte den Feed-Lesern das aufwändige Weiterklicken ersparen.

Ebenso alt wie RSS-Feeds ist die Befürchtung, dass komplette Feeds mißbraucht werden. Das Problem: Zwielichtige Webmaster zeigen automatisiert raubkopierte Inhalte fremder Feeds auf den eigenen Websites an, um so bessere Suchmaschinenergebnisse zu erreichen. Das kann sogar dazu führen, dass der Text eines Bloggers in der Google-Suche gefunden wird, der Link aber auf die Seite des Content-Diebes führt.

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99 Blog-Tipps (9): Youtube-Videos und Flickr-Fotos noch einfacher einbetten

Das Einbinden von Videos und Fotos von Youtube, Flickr und weiteren Plattformen in WordPress ist jetzt noch einfacher geworden. Eine wirklich coole Funktion von WordPress 2.9 erlaubt es, einfach nur die Adresse des Videos oder Fotos in den Artikel einzufügen, um die Anzeige im Artikel zu erreichen.

Um die Funktion zu aktivieren, müssen Sie im Menü „Einstellungen >> Mediathek“ unter dem neuen Punkt „Anhänge“ die Checkbox „Autoanhänge“ aktivieren.

Flickr-Fotos in WordPress einbetten

Nun können Sie URLs von Fotos oder Videos direkt in den Inhaltsbereich Ihrer Artikel oder Seiten einfügen. Füge ich zum Beispiel

http://www.flickr.com/photos/ruednitzer/4327527223/

hier ein, so wird das entsprechende Flickr-Foto hier direkt in den Artikel eingebettet:

Bernau-bei-Berlin-Markt
Foto: Rüdnitzer / Flickr

Die URL muss dabei auf einer separaten Zeile stehen und darf nicht bereits per Hypertext verlinkt sein, also keinesfalls anklickbar sein, wenn Sie den Artikel lesen. (Zu beachten sind natürlich auch die Nutzungsbedingungen von Flickr und die Lizenzbedingungen des Fotografen, weshalb ich hier zusätzlich den Fotografen genannt und einen Link zu Flickr gesetzt habe.)

Videos in WordPress einbetten

Genau so einfach funktioniert es mit Youtube-Videos: Fügen Sie zum Beispiel die Adresse

http://www.youtube.com/watch?v=2lXh2n0aPyw

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99 Blog-Tipps (8): WordPress und Twitter einfach verbinden

Update 12.06.2013: Twitter hat heute die Unterstützung von RSS-Feeds endgültig und komplett eingestellt.

twitterTwitter ist ein Social-Media-Werkzeug und ein Microblogging-Dienst, mit dem man sehr gut „frischen Traffic“ (neue Leser) für sein Business-Blog und damit für seine Firmen-Website gewinnen kann. Ideal ist es, wenn mehrere Corporate Blogger eines Unternehmens gleichzeitig twittern. Jeder dieser „Corporate Twitterer“ sollte in seinem Profil auf das Corporate Blog verlinken. Das Tweeten und Re-Tweeten wichtiger Blogartikel bringt zusätzlich neue Besucher auf das Corporate Blog und damit auf die Homepage des Unternehmens.

Zeigen Sie Ihren Bloglesern, dass Sie twittern
Besonders Besucher, die über Suchmaschinen auf Ihrem Blog landen, verweilen oft nur kurz und überfliegen dabei ein oder zwei Seiten. Nur wenige werden dabei Ihr RSS-Feed oder gar Ihren Newsletter abonnieren. Versuchen Sie doch, diese neuen Leser zunächst als Twitter-Follower zu binden! Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
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99 Blog-Tipps (7): Bedanken Sie sich bei Ihren Kommentatoren!

Es ist ein Geheimnis erfolgreicher Blogs – und es ist ganz einfach umzusetzen: Bedanken Sie sich persönlich bei jedem Kommentator, der erstmals auf Ihrem Blog kommentiert und mehr als einen flüchtig hingeworfenen Satz schreibt!

Kommentatoren sind die „Perlen“ unter Ihren Lesern! Auch für erfolgreiche Blogs gilt: Nicht einmal 1 Prozent aller Leser kommentieren. Gerade auf diese Kommentatoren kommt es aber an, wenn Sie Ihr Blog in Gang bringen wollen! Sie bringen den Dialog voran, beteiligen sich durch wertvolle Gedanken an der Diskussion, erstellen damit einen großen Teil Ihres „Unique Content“ und empfehlen oft sogar Ihr Blog weiter.

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