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Permalinks in WordPress optimal nutzen

Einstellungen PermalinksDie Wahl der „richtigen“ Permalinks und damit der optimalen URL-Struktur für die Blogpostings ist eine der wichtigsten Aufgaben beim Aufsetzen eines Business Blogs.

Die Gründe:

  1. Bekannt dürfte sein, dass die Standard-URLs http://www.meinedomain.de/?p=%postid% wegen der Sonderzeichen und Zahlen für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen schlecht lesbar und deshalb ungeeignet sind.
  2. Auch die Alternativen unter „Einstellungen >>> Permalinks sind alles andere als optimal.
  3. Eine einmal festgelegte Permalink-Struktur lässt sich zwar nachträglich ändern, jedoch sind alle „falschen Links“ von außerhalb nachträglich nur aufwändig mittels Rewrite-Direktiven oder Permanent Redirects umzulenken.

Die Varianten mit „%postname%“ (dem um Sonderzeichen bereinigten Titel) sind denen mit „%postid%“ (der numerischen ID des Postings) generell vorzuziehen, da sich so sprechende URLs bilden lassen. Dies ist für Suchmaschinen und das „scannende Auge“ des Nutzers enorm wichtig.

Warum ist aber auch meine hier benutzte Variante schlecht? Zwar werden Keywords aus dem Titel direkt in die URL des Postings übernommen, jedoch erst nach dem vierten Slash hinter dem Domainnamen. Also erst in der fünften Verzeichnisebene! Das ist keine gute Lösung, denn Keywords werden um so schlechter wahrgenommen, je weiter hinten sie im Titel oder in der URL stehen. Das gilt für das menschliche Auge ebenso wie für die Suchmaschinen-Algorithmen.

Welche Form der Permalinks ist also ideal? Suchmaschinenoptimierer verwenden oft , selbst auf ihren eigenen SEO-Blogs. Auch für mich ist dies inzwischen für neue Blogs die „Permalinkstruktur meiner Wahl“, weil so die besseren Suchmaschinenergebnisse erreicht werden. Wenn Sie genau hinsehen, sehen Sie auch, dass ich den „Trailing Slash“ hinter /%postname% vermeide, also nicht /%postname%/ verwende.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es auch Argumente gegen gibt. WordPress empfiehlt aus Performancegründen, nach dem Domainnamen immer eine Zahl in den Permalink einzubauen, z.B. . So hat es WordPress einfacher, zwischen dem Aufruf statischer Seiten und Postings zu unterscheiden. Hier muss man also die Entscheidung zwischen besseren Suchmaschinenergebnissen und besserer Performance treffen.

Mich interessiert Ihre und Eure Meinung: Welche Erfahrungen haben Sie bei vergleichbaren Blogs mit unterschiedlicher Permalinkstruktur gemacht?

workshop-wordpress-bloggingUpdate 26.02.2009: Zu den Performanceproblemen gibt es einen sehr ausführlichen und aktuellen Artikel bei Software Guide. Danke an Sergej Müller für den Hinweis. Danach wird eine Permalinkstruktur ohne numerische Inhalte besonders dann problematisch, wenn sehr viele statische Seiten benutzt werden, also WordPress als CMS genutzt wird.

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