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99 Blog-Tipps (10): Copyright im RSS-Feed

Die Diskussion, ob man sein Blog mit einem vollständigen oder gekürzten RSS-Feed ausliefern soll, ist so alt wie die Blogs selbst. Mein RSS-Feed ist komplett, weil ich meine Feed-Abonnenten ebenso schätze wie die Browser-Leser. Ich möchte den Feed-Lesern das aufwändige Weiterklicken ersparen.

Ebenso alt wie RSS-Feeds ist die Befürchtung, dass komplette Feeds mißbraucht werden. Das Problem: Zwielichtige Webmaster zeigen automatisiert raubkopierte Inhalte fremder Feeds auf den eigenen Websites an, um so bessere Suchmaschinenergebnisse zu erreichen. Das kann sogar dazu führen, dass der Text eines Bloggers in der Google-Suche gefunden wird, der Link aber auf die Seite des Content-Diebes führt.

Um die eigenen Feeds zu schützen, empfiehlt es sich, einen Copyright-Hinweis in den Feeds anzubringen, der bei Browser-Ansicht des Blogs nicht zu sehen ist. Diese Aufgabe kann man mit dem Plugin ©Feed von Frank Bültge gut lösen. Franks Plugin kann jedoch noch mehr: Man kann jeden Artikel mit einem eindeutigen digitalen Fingerabdruck versehen. Dadurch lässt sich das Diebesgut leicht im Netz aufspüren.

Wer nach einer eher einfachen Möglichkeit für den Copyright-Hinweis im Feed sucht, dem empfehle ich das Plugin Simple Feed Copyright. Hier wird lediglich ein knapper Copyright-Hinweis mit Jahr und Blogname in das RSS-Feed eingefügt. Der Blogname ist auf das eigene Blog zurückverlinkt. Bei meinem Blog sieht das dann wie folgt aus:

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Welche Methoden nutzen Sie, um Ihr RSS-Feed vor Mißbrauch zu schützen?

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