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Wie Sie mit Ihrem Blog 10.000 € (und mehr) monatlichen Umsatz machen (1)

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Wenn Sie ein Business-Blog betreiben, möchten Sie damit Einnahmen und Gewinne erzielen, nicht wahr? Wir sehen täglich, wie Händler, Berater und Dienstleister vieler Branchen Blogs einsetzen, um Besucher auf ihre Webseiten und in ihre virtuellen Geschäfte zu locken. Blogs sind Besuchermagneten, wenn sie richtig betrieben werden. Besucher kommen auf vielen Wegen auf das Blog:

  • direkt durch Eingabe der URL im Browser
  • von Suchmaschinen wie Google oder Bing
  • von Social Media Plattformen wie Twitter oder Facebook
  • von Newsreadern über den RSS-Feed
  • von anderen Blogs über Links oder Trackbacks
  • von anderen Websites über Links
  • durch Suchmaschinenwerbung a la Adwords

Wie werden Besucher zu zahlenden Kunden?
Um dauerhaft nennenswerte Einnahmen und Gewinne zu erzielen, müssen Sie…

  1. Ihren Besuchern Dienstleistungen, Produkte oder (gefühlte) Mehrwerte zum Kauf anbieten.
  2. marktfähige Preise für Ihre Angebote haben.
  3. Ihre Produkte und Leistungen in der geforderten Menge und Qualität liefern können
  4. Ihre Kosten (Einkaufspreise, Fixkosten) im Griff haben
  5. Ihren Besuchern den „Weg zur Kasse“ zeigen, also einen Shop oder eine einfache Bestellmöglichkeit anbieten.

In beratenden Berufen (z.B. bei Rechtsanwälten) reicht als „Wegweiser zur Kasse“ oft schon eine einfache Kontaktmöglichkeit wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Kontaktformular aus.

Konversionsrate
Die Konversionsrate ist der Anteil der Besucher Ihres Blogs, die in Ihrem Shop tatsächlich etwas kaufen, über Ihr Bestellformular Dienstleistungen bestellen usw. Wenn von 100 Besuchern durchschnittlich nur 1 Besucher zum Käufer „konvertiert“, so ist das eine Konversionsrate von 0,01 oder 1%.
Die Konversionsrate ist natürlich abhängig vom Preis Ihrer Produkte oder Leistungen. Sie kann bei „heißen“ und tiefpreisigen Produkten sogar über 10% liegen. Bei teuren Produkten wie PKW, Fernreisen oder Immobilien liegen die Konversionsraten oft weit unter 0,001 (1 Promille).

workshop-wordpress-bloggingEin Beispiel: Nehmen wir an, Ihr Blog hat monatlich durchschnittlich 10.000 Besucher. Ihre Konversionsrate beträgt derzeit 0,005 (5 Promille). Sie generieren also monatlich durchschnittlich 10.000 * 0,005 = 50 zahlende Kunden über Ihr Blog. Für einen Immobilienmakler ist das grandios. Für einen Online-Händler, dessen durchschnittlicher Kundenumsatz nur 20 Euro beträgt, wären 50 zahlende Kunden zu wenig.

10.000 € Umsatz im Monat
Bleiben wir bei unserem Beispiel: Um 10.000 Euro Umsatz zu realisieren, müssen Sie bei 50 Kunden durchschnittlich 200 Euro Umsatz pro Kunde machen. Der Onlinehändler mit seinem Stückpreis von 20 Euro muss also entweder die Besucherzahl verzehnfachen oder die Konversionsrate von 0,005 auf 0,05 (5 Prozent) erhöhen, um ebenfalls 10.000 Euro Umsatz im Monat zu machen. Oder von beidem ein wenig.

Im zweiten Teil dieser Artikelserie wird es darum gehen, wie Sie die Besucherzahl Ihres Blogs erhöhen können. Im Teil 3 werden wir dann eine höhere Konversionsrate in Angriff nehmen.

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13 Kommentare

  1. Die Tipps sind gut!

    Allerdings eine sehr männliche Anbieter Sichtweise – wäre da nicht die knappe Ressource Kunde, die da nicht immer mitspielt. Spermien gibt es viele – zum Ziel kommen nur wenige 😉
    In der Natur nur die Besten!

    Biete zu diesem Thema das Seminar „Verkaufen ist wie Flirten“ vom 7. – 8. Juni 2010 in München an.
    Die “Anbieter” im Tierreich kämpfen um die knappe Ressource “Weibchen”. In der Wirtschaft tobt der Kampf um die knappe Ressource “Kunde”. Wäre das nicht eine Reise nach München Wert?

    Und die guten Tipps gleich umsetzend mit Telefonnummer 089 – 64 96 38 22 und natürlich auch unter http://www.Verhaltensbiologie.de.

    Bin gespannt auf die nächsten Tipps.
    Viele Grüße aus München
    Barbara Niedner

    Bei Xing habe ich Sie gerade für Google Analytics Seminare in Berlin empfohlen.

  2. @Barbara Niedner: Herzlichen Dank für die Empfehlung!

    Mein Rechenbeispiel oben ist übrigens kein theoretisches, sondern direkt aus der Praxis abgeleitet. Es funktioniert eben auch bei niedrieger Konversionsrate, wie sie oft im B2B- Bereich vorherrscht, wie z.B. bei Seminarangeboten. Auch wenn nicht alle potentiellen Seminarteilnehmer am Ende buchen, ist die Konversionsrate doch höher als in deinem Beispiel 🙂

    Mehr dazu im nächsten Artikel dieser Serie.

    Grüße nach München!

  3. So eine direkte Aufstellung finde ich mal interessant… Freue mich schon auf den nächsten Teil 😉

  4. Hallo Herr Wenzlaff,

    nachdem meine Dienstleistungswebseite (mit Blog) nun online ist, bin ich natürlich auch die Besucher bzw. Konversionsrate gespannt.
    Ich hoffe, die Fortsetzung kommt noch vor meinem Berlin-Besuch.

    Schöne Grüße

    R. Kuffer

  5. @Reinhold Kuffer: Davon dürfen Sie ausgehen 🙂 Die Fortsetzung folgt im Wochenrhytmus. Beste Grüße nach München!

  6. Netter Artikel. Bin mal auf die Fortsetzung gespannt.

  7. Danke für diesen Artikel. Da tun sich gleich mal interessante Denkansätze auf. Ich freue mich, mehr zu lernen.

    Gruß
    MischoK

  8. Sehr interessanter Artikel! Ich freue mich schon auf den Artikel der Serie, dann werde ich versuchen die Tipps in meinem Blog gleich umzusetzen.

  9. Interessanter Artikel! Insbesondere mal eine Analyse mit aussagekräftigen Kennzahlen a la Conversion Rate etc. war sehr hilf- und lehreich.

    Allerdings finde ich den Artikel etwas irreführend. Im Endeffekt verdient man ja nicht mit dem reinen Blog Geld, sondern durch den Verkauf von Produkten. Der Blog dient vielmehr als Marketingmittel – so wie ihn ja sowieso auch viele Internetstartups einsetzen.

    Trotzdem sehr informativ!

  10. @fbk: Genau darum geht es bei Business-Blogs. Sie sind Online-Marketing-Tools, und natürlich auch Online-PR-Tools.

    Egal, wie man es sieht. Ob man nun mit seinem Blog 10.000 Euro zusätzlichen Umsatz macht oder seinen Umsatz (wie ich) ausschließlich über das Blog (dieses hier) macht – Umsatz bleibt Umsatz. Da ist nichts Irreführendes am Artikel oder der Titelzeile.

  11. Ich meine, dass man, bevor der Umsatz kommt, erst mal investieren muss.

    Wir sind sonst ganz schnell auf Schiene:

    WordPress ist kostenlos – Das Theme ist kostenlos. – Da kann doch der Dienstleister auch nichts kosten, höchstens ein Taschengeld.

    Mehr in diesem Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=JI3Df7-KFtw

  12. am Ende läuft alles über Inhalte und Glaubwürdigkeit! Es gibt kein Umsatzpatentrezept und wenn würde wir es hier nicht lesen können!
    Was bleibt ist Arbeit wie im richtigen Leben auch beim bloggen.
    Claus

  13. Sie haben Recht! Es gibt kein Patentrezept, wenn es aber eines gäbe, würde ich es hier schreiben 😉