web analytics

Blog-Trainer

WordPress-Seminare seit 2006

Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps

| 41.126 mal gelesen |

Ausklappbare Navigation für statische Seiten

Ausklappbare Navigation für statische Seiten

Die statische Seiten sind für Business-Blogs von größerer Bedeutung als für private Blogs. Sie eignen sich dazu, alle „wiederverwendbaren“ Informationen für Leser, Interessenten und Kunden leicht zugänglich zu präsentieren. Dazu gehören Leistungsbeschreibungen, Produktbeschreibungen, Firmenprofil, Vorstellung der Autoren, Referenzen, Kontaktangaben, Impressum, Datenschutzhinweise, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Anfahrtbeschreibung. Auch Bestellformulare können bei nur wenigen Produkten einfach auf statischen Seiten realisiert werden. Kurz: Alle wichtigen Informationen, die nicht in die Chronologie von Blogpostings passen, gehören auf statische Seiten.

Die vernachlässigten „Stiefkinder“ von Business-Bloggern

wordpress-workshopBusiness-Blogger verkaufen Ihre Leistungen oder Produkte oft direkt über diese statischen Seiten. Das trifft auch für meine Seminare, Beratungs- und Coachingleistungen zu. Dennoch sind die statischen Seiten oft sehr schlecht von der Startseite oder von Blogposts aus zu erreichen. Mehr als zwei Drittel aller Leser kommen aber über Google und Co. irgendwo in den Blogposts an. Gerade deshalb ist es wichtig, die Leser gezielt zu den statischen Seiten mit den wichtigen Informationen zu führen:

  1. Headernavigationen zum Erreichen statischer Seiten sind gut. Erstbesucher erkennen diese aber nicht immer sofort. Machen Sie die Headernavigation durch größere Schrift und Farben kenntlich.
  2. Unterseiten sind gut und notwendig,  um den statischen Inhalt zu strukturieren. Verstecken Sie diese Unterseiten aber nicht! Wenn Besucher erst auf die übergeordnete Seite klicken müssen, um die Unterseite zu sehen, werden sie sie selten finden. Eine Headernavigation, die bereits bei „Mouse over“ die Unterseiten ausklappt, ist hilfreich.
  3. Blogs im Magazin-Layout nutzen häufig Kategorien für die Strukturierung des Layouts und für die Hauptnavigation. Dennoch sollten Sie die Navigation zu den statischen Seiten nicht an den oberen Bildschirmrand verbannen, sondern am besten leicht abgegrenzt direkt oberhalb der Kategorien-Navigation platzieren. Eine gute Lösung sehen Sie bei diesem Businessblog im Magazin-Layout.
  4. Zweite Seiten-Navigation: Bieten Sie zusätzlich zur Headernavigation eine zweite Seitennavigation in der Sidebar an. Wenn Sie eine linke Sidebar haben, ist das der ideale Platz. Es geht bei zwei rechten Sidebars auch rechts außen, wie hier auf meinem Blog. Ich nutze dazu das Plugin Collapsing Pages von Robert Felty.
  5. Sitemap: Sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen statischen Seiten in der Google-XML-Sitemap Ihres Blogs enthalten sind und aktualisiert werden! Wenn Sie das Sitemap-Plugin von Arne Brachhold nutzen, können Sie einzelne Seiten ausschliessen, die Ihnen weniger wichtig für die Indizierung in Suchmaschinen erscheinen.
  6. Verlinken Sie auf Ihre statische Seiten! Dies ist der wichtigste von allen sechs Punkten. Verlinken Sie so oft wie möglich aus Ihren Blogpostings auf Ihre Angebote, Leistungen, Veranstaltungen usw. Nur so erhalten die „Stiefkinder“ vor Google und Co. das richtige „Gewicht“.

Welche Tipps können Sie ergänzen?
Die Diskussion ist eröffnet!

Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps auf Facebook teilen
Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps auf Twitter teilen
Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps auf Google Plus teilen
Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps auf Xing teilen
Wie man statische Seiten von Business-Blogs optimal nutzt: 6 Praxistipps auf LinkedIn teilen

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein Kommentar

  1. Diese Thematik ist tiefgründiger als sie auf den ersten Blick erscheint. Fakt ist, dass ein sehr hoher Anteil neuer Besucher über die Suchmaschinen auf das Weblog kommt. In der Regel ist es aber für den Besucher nicht erkennbar, ob das Suchergebnis, das er anklickt, zu einer klassischen Website oder zu einem Weblog gehört. Viele neue Besucher werden auch keine Erfahrung mit Weblogs haben. Umso wichtiger ist es deshalb, dass diese Besucher Navigationsmenüs mit bekannten Elementen wie „Über uns“, Produkte, Leistungen usw., einfach und bequem auch auf einem Weblog wiederfinden können. Ob das Menü für die statischen Seiten oben, links oder, wie bei Weblogs ausgeprägt, rechts zu finden ist, halte ich dabei nicht für ausschlaggebend. Für wichtig halte ich, die „begrifflichen Ankerpunkte“ von statischen Websites an einer Stelle in konzentrierter Form zu vorzufinden.

    Zu diesen Ankerpunkten gehört auch das „Suchen“ als eine wichtige Grundfunktion für jede einigermaßen inhaltlich gefüllte Website. Vielfach muss man auf Blogs erst mal das „Suchen“ suchen, um suchen zu können. Das ist verschenktes Potenzial.