September 2008

Mehr Traffic durch Registrierung bei Aggregatoren und Blogverzeichnissen?

Für jedes Business-Blog oder Corporate Blog stellt sich die Frage, ob man es bei speziellen Blog-Verzeichnissen und Aggregatoren (RSS-, News-Aggregatoren) anmelden soll.

(Erhoffte) Vorteile sind:

  • Mehr Besucher aus diesen Quellen
  • Schnellere Erlangung von Bekanntheit
  • Backlinks für die eigene Suchmaschinenpositionierung

(Befürchtete) Nachteile sind:

  • „Schlechte Nachbarschaft“, die der eigenen Reputation schadet
  • Verzeichnisse ranken vielfach besser mit dem geliehenen Content
  • Content-Diebstahl

Das Angebot an News-Aggregatoren und Blogverzeichnisse für deutschsprachige Blogs ist eher klein, dennoch unübersichtlich. Einige Dienste wollen nur eine Anmeldung, wobei man den RSS-Feed seines Blogs einträgt und einer oder mehreren Kategorien zuordnet.

Andere verlangen zusätzlich einen Backlink oder den Einbau von Code, der unter anderem zur Zählung von Seitenaufrufen genutzt wird. Im Ergebnis findet man dann bei den Aggregatoren und Verzeichnissen allerlei informative Ranglisten, Suchfunktionen mittels Volltext und Tags, Hinweise auf Blogs mit ähnlichen Inhalten und häufig auch Hotlists mit den aktuellen Themen der Blogosphäre.

Bringt die Registrierung mehr Besucher aus das eigene Blog?
Dazu schaue ich zunächst, wieviel Besucher pro Tag diese Aggregatoren und Verzeichnisse selber haben. Starten wir mit

  • Technorati – Blogverzeichnis und Suchmaschine
  • Wikio – News-Agggreagtor und gut sortiertes Blogverzeichnis
  • Webnews – News-Aggregator mit Blogfokus
  • Yigg – deutsches Digg-Pendant
  • RSS-Verzeichnis – gut sortiertes Verzeichniss von Websites mit Feeds


Google Trends zeigt für Technorati zwischen 400.000 und 200.000 tägliche Besucher weltweit. Schränken wir die Auswertung auf Besucher aus Deutschland ein (sorry nach Österreich und in die Schweiz), wird das Bild aufschlussreicher:
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3 sichere Methoden, ein Blog an die Wand zu fahren

Robert Basic plant gerade ein Update seines legendären Postings „Wie man sein Blog bekannt macht“ und Matthias Schwenk greift ihm schon einmal vor. Ich möchte das Thema einmal von der anderen Seite beleuchten und zeigen, wie man ein gut laufendes Blog mit Schwung gegen die Wand fährt.

Unregelmäßig posten
Blogleser sind in einem Punkt wie Zeitungsabonnenten: Sie mögen regelmäßige Zustellung. So wie Tageszeitungen, Wochenzeitschriften und Monatszeitschriften ihre Kunden an regelmäßiges Erscheinen gewöhnen, sollten Sie als Blogger einen Rhythmus einplanen. Lange Pausen können Sie durch Vordatieren oder durch Gastblogger überbrücken. Ein Blog mit wochenlangen Pausen baut keine Stammleserschaft auf.

Nach fünf Wochen kommen zwar im gezeigten Blog immer noch Besucher. Dies sind aber über 80 Prozent Besucher von Google, die kein zweites Mal kommen. Einziger Ausweg: Bloggen, bis die Finger bluten!
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Datenschrott von Technorati: State of the Blogosphere

Technorati publiziert in diesen Tagen häppchenweise und nach langer Pause „The State of the Blogosphere / 2008“:

  • Tag 1: Wer sind die Blogger?
  • Tag 2: Das „Was“ und „Warum“ des Bloggens
  • Tag 3: Das „Wie“ des Bloggens
  • Tag 4: Geld verdienen mit Bloggen
  • Tag 5: Markenhersteller beginnen zu bloggen

Was noch 2007 den Anspruch einer Trendanalyse hatte, ist leider zu einer aus statistischer Sicht fragwürdigen Veranstaltung verkommen. (Ich sage das als jemand, der mathematische Statistik an der besten Uni Deutschlands studiert hat). Weshalb nun meine Kritik?
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WordPress-Workshop „Bloggen für Fortgeschrittene“ in Berlin am 10. Oktober 2008

Mein Workshop „Bloggen mit WordPress für Fortgeschrittene“ richtet sich an Autoren, Redakteure und Blog-Betreiber, die die Möglichkeiten von WordPress und wichtiger WordPress-Plugins aktiv zur Gestaltung eines lebendigen Blogs anwenden möchten. Themen des Blog-Workshops sind

  • Lebendiger Dialog mit Lesern und anderen Bloggern
  • Trackbacks und Pingbacks effektiv einsetzen
  • Längere Besuchszeiten auf Ihrem Blog durch richtiges Taggen
  • WordPress-Kategorien richtig einrichten und nutzen
  • Braucht ein Blog eine Blogroll?
  • RSS-Feeds zur Blogpromotion nutzen
  • Votings: Online-Umfragen ganz einfach einrichten
  • Grundlagen des suchmaschinenorientierten Schreibens
  • Wie kann man dank Web-Analytics und Tracking-Tools besser bloggen?
  • Moderation von Kommentaren
  • Sicherer Umgang mit Spam und Spamfilter

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Akquise im Web 2.0 – Tipps aus der Praxis

Christian Hoffmann, XING-Aktivist und Verleger aus Göttingen, hatte mich vor ein paar Tagen zu einem kleinen Interview gebeten. Jetzt erschien dieses Interview im Newsletter der XING-Gruppe „Vertrieb & Verkauf“. Diese Gruppe ist mit 48.000 Mitgliedern eine der größten XING-Communitys und wird von Christian Hoffmann co-moderiert.

Christian Hoffmann: Sehr geehrter Herr Wenzlaff, Web 2.0 ist als Schlagwort in aller Munde. Was kann ich mir als Verkäufer hierunter für Kommunikation und Vertrieb vorstellen?
Karl-Heinz Wenzlaff: Mehr als ein Drittel aller Suchanfragen im Web haben einen Kaufwunsch als Hintergrund. Selbst wenn Kunden „aus Gewohnheit“ Waren oder Dienstleistungen noch auf klassischem Weg beziehen, sind die Kaufentscheidungen häufig längst im Web gefallen.

Im Unterschied zu den Firmen-Homepages, Börsen und Foren des alten „Web 1.0“ sind Web-2.0-Plattformen untereinander viel besser vernetzt und in Suchmaschinen platziert. Web 2.0 ist das „Mitmach-Netz“, das den Nutzern erlaubt, positive wie negative Bewertungen und Meinungen über Unternehmen und Produkte im Web zu veröffentlichen. Dies geschieht sowohl in Web-2.0-Communitys wie XING, als auch auf Blogs oder Wikis. Unternehmen, die nur Online-Marketing der alten Schule machen, verschenken meines Erachtens große Umsatzpotenziale.

Sie gehören zu den wenigen Menschen, die Seminare und Trainings zur Akquise im Web 2.0 anbieten. Wer kommt denn in Ihre Seminare und vor allem welche Erwartungen haben Ihre Teilnehmer?
Meine Seminare buchen vor allem solche Unternehmen, die mit den Verkaufsergebnissen ihrer klassischen Website unzufrieden sind. Sie wollen durch Business Blogs und Corporate Blogs mehr Besucher, mehr Leads und letztendlich eine höhere Konversionsrate erreichen. Die eher mechanischen Mittel der Suchmaschinenoptimierung reichen allein nicht aus, um im Internet erfolgreich zu verkaufen.
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Umlaute in WordPress – das erste Plugin auf jedem neuen Blog

Die deutschen Umlaute Ä, Ö und Ü und das ß dürfen natürlich auch in WordPress-Titeln vorkommen. In URLs haben sie jedoch nichts verloren. Wenn Sie aber die URL Ihrer Beiträge (den „Permalink“) mit Hilfe des Titels bilden (das sollten Sie aus Suchmaschinensicht unbedingt tun!), so bereiten diese Umlaute in der Standard-Installation von WordPress Kopfschmerzen:
ä wird zu a, ö zu o, ü zu u und ß zu s.

Die Lösung ist altbekannt und einfach. Als erstes Plugin auf jedem Weiterlesen »Umlaute in WordPress – das erste Plugin auf jedem neuen Blog

WordPress-Training in Berlin am 9. Oktober 2008

WordPress SeminareMein WordPress-Kurs ”Bloggen mit WordPress: Einführung für Autoren” ist besonders für die ersten Schritte als WordPress-Nutzer geeignet. Es sind keinerlei Programmier-Kenntnisse erforderlich. Nach diesem WordPress-Seminar mit einem hohen Anteil praktischer Übungen sind Sie absolut sicher im Umgang mit dem WordPress-Editor und dem CMS von WordPress. Zahlreiche Tipps und Tricks helfen Ihnen, viel Zeit beim Erstellen Ihrer ersten Blog-Artikel zu sparen. Weiterlesen »WordPress-Training in Berlin am 9. Oktober 2008

Fazit: Vom Blog zum Internet-Magazin (6)

In dieser Gastbeitragsserie beschreibt Karsten Wenzlaff die Umgestaltung des Blogs Nachhall-Texter.de zu einem Internet-Magazin.

Nach dem letzten Artikel hat es wieder einmal etwas gedauert, aber der Umbau auf das Branford-Theme ist derweil zügig vorangegangen.

Das Blog ist mittlerweile online, hinter den Kulissen wurde aber eifrig weitergeschraubt. Die Konfiguration der Tag-Cloud und die Neuorganisation der Kategorien war ein wichtiger Schritt, da Branford Kategorien nutzt , um die verschiedenen Design-Elemente (Lead-Article, Featured-Articles, Mittlere Spalte auf der Startseite) mit Artikeln zu „füttern“.
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„Kritik-Angst bei Corporate Blogs halte ich für übertrieben“

Georg KrügerEin Interview mit Georg Krüger vom Magix Corporate Blog

Karsten Wenzlaff: Wenn ich richtig sehe, gibt es das Magix-Blog seit drei Monaten, oder?

Georg Krüger: Falsch gesehen ;-) Das MAGIX Blog gibt es nun bereits seit 2 Jahren – 11 Monate davon unter meinen „Fittichen“.

Wann hat sich Magix entschieden, ein Corporate Blog zu machen?
Die Entscheidung, einen eigenen Blog zu starten, trafen wir bei MAGIX vor ca. 3 Jahren, zum Beginn des „Corporate Blog Booms“. Anfangs gab es hauptsächlich technische Dinge zu klären, die vorwiegend mit dem Bereich „Sicherheit“ zu tun hatten, da der MAGIX Blog auf einer sehr angepassten Version der Blog-Software Serendipity läuft.

Wie lange war die Vorlaufzeit?
Die Planung, interne Bekanntmachung der Idee, sowie das Finden von ersten freiwilligen Autoren und Content-Quellen liefen parallel zur technischen Umsetzung. Ingesamt würde ich die Vorlaufzeit auf ca. 3 Monate schätzen. Weiterlesen »„Kritik-Angst bei Corporate Blogs halte ich für übertrieben“