Juli 2008

WordPress als CMS nutzen

Um es gleich vorwegzunehmen: WordPress lässt sich hervorragend als Content Management System (CMS) nutzen. Was macht eigentlich ein CMS aus? Beim CMS-Papst Ulrich Kampffmeyer habe ich mal gelesen (habe leider die Fundstelle verbummelt):

  1. Erstellung von Content – direkt oder durch Anbindung weiterer Programme
  2. Verwaltung von Content – das „Content Management“ im engeren Sinne
  3. Bereitstellung von Content – Präsentation und Verteilung
  4. Kontrolle von Content – Rechte und Versionierung
  5. Individualisierung von Content – Personalisierung und Sichten („Views“)

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Blog-Kritik: Vom Blog zum Internet-Magazin (2)

Nachhall-Texter vor dem Re-LaunchIn dieser Gastbeitragsserie beschreibt Karsten Wenzlaff die Umgestaltung des Blogs Nachhall-Texter.de zu einem Internet-Magazin.

Wenn man eine Webseite wie Nachhall-Texter.de als Magazin relaunchen will, muß man sich erstmal den Status Quo anschauen und kritisieren.

Nachhall-Texter, ein ursprünglich als reines Hobby-Blog gestartetes Projekt zweier Autoren, die sich für Nachhaltigkeit und Public Relations interessieren, ist seit Dezember 2006 kräftig gewachsen und hat diesen Monat den 400. Artikel veröffentlicht. Mehrere Gastautoren schreiben regelmäßig und das Blog wurde von den wichtigsten Nachhaltigkeits-Blogs der Szene verlinkt.
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Magazin Themes: Vom Blog zum Internet-Magazin (1)

Karsten WenzlaffDies ist ein Gastbeitrag von Karsten Wenzlaff. Karsten ist einer der Herausgeber von Nachhall-Texter.de

In den nächsten Wochen wird hier beim Blogtrainer beschrieben, wie die Website www.nachhall-texter.de schrittweise in ein Internet-Magazin übergeführt wird.

Ein paar grundsätzliche Überlegungen: Was ist ein Magazin-Theme? Üblicherweise sind Blogs so aufgebaut, dass die neuesten Artikel oben auf der Seite erscheinen. Der Vorteil ist, dass die Seite so immer aktuell ist und Leser sofort die neuesten Artikel lesen können. Der Nachteil ist, dass ältere Artikel irgendwann nach unten rutschen und Leser erstmal nach unten scrollen müssen.
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Tagging mit WordPress: Tags richtig nutzen

Taggen mit WordPressTags sind ein auffälliges Struktur-Element von Blogs und anderen Web 2.0-Sites. WordPress und viele Blogsysteme erlauben dem Autor, sein Posting mit Schlüsselwörtern und Wortphrasen (Tags) zu markieren. Diese Tags erleichtern Lesern die Orientierung und Suche und bieten nützliche Zusatzinformationen.

Anfangs wurden Tags von separaten Plugins verwaltet, inzwischen kann WordPress dies auch ohne fremde Hilfe. Tagging-Plugins (ich verwende SimpleTags) ermöglichen jedoch erst zahlreiche der typischen Tagging-Features:
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Blogberater und Blog Coach: Meine Referenzen

Wenzlaff Weblog ConsultingBlogberatung und Blog Coaching für Business Blogs und Corporate Blogs sind in Deutschland junge Disziplinen.

Business Blogging kann man nicht delegieren
Vor gut einem Jahr habe ich mich entschieden, mich als Trainer, Berater und Coach auf Unternehmensblogs zu spezialisieren. Das war wohl eine der besten Entscheidungen in meiner Karriere. Weiterlesen »Blogberater und Blog Coach: Meine Referenzen

Wie ein erfolgreiches Blog-Magazin arbeitet

Die HuffingtonPost ist eines der weltweit erfolgreichsten politischen Blogs. Es hat die Gründerin Arianna Huffington zu einer bekannten Kolumnistin gemacht. Was sind die Gründe für diesen Erfolg? Ein Analyseversuch:

  • Große Bilderdichte: die Startseite wird dominiert von der Überschrift eines Artikels mit einem dazugehörigen Bild
  • Farblich abgestimmte Kategorien: Politics, Media, Entertainment haben eigene Farbpaletten, sind aber im Layout absolut identisch, daher sehr einfacher Wiedererkennungseffekt
  • Kompaktes Menü: Die obere Menüleiste enthält nur die wichtigsten Kategorien. Direkt im Header sind auch die Sitemap (per Dropdown) und das Suchmaschinenfeld untergebracht.
  • Dezente, aber wirksame Werbung: Die Werbung ist noch über dem Header angebracht und besteht auf der Startseite und dem Kategorienseiten aus einem großen Querbanner plus einen kleineren Banner rechts, das aber durch die hohe Bilderdichte nicht zu stark vom Inhalt ablenkt.

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Business Blog für den Rechtsanwalt

Rechtsanwälte gehören zu den frühen Anwendern von Business-Blogs in Deutschland.

Es gibt in Deutschland weit über 100 Blogs, die sich intensiv mit Rechtsthemen befassen oder von praktizierenden Rechtsanwälten als geschäftliches Blog betrieben werden. Das Law Blog von Rechtsanwalt Udo Vetter ist seit Jahren ganz oben in den Deutschen Blogcharts zu finden, die die Blogvernetzung innerhalb des letzten halben Jahres dokumentieren.

Weshalb sind Business Blogs für Rechtsanwälte ein besonders geeignetes Marketingtool?

  • Werbebeschränkungen. Erstens unterliegen Rechtsanwälte in Deutschland noch immer Werbebeschränkungen. Dies ist btw auch ein Grund dafür, dass Rechtsanwälte häufig auf Ratgeberseiten im redaktionellen Teil der Lokalpresse publizieren – ein mühsamer Weg zum nächsten Mandat. Ein Blog – als privates publizistisches Angebot deklariert – ist dagegen beste Werbung.
  • Spezialisierung. Zweitens sind Rechtsanwälte oft stark auf Fachgebiete spezialisiert, so dass sie überregional tätig werden (müssen). Kein anderes Medium als ein Business Blog schafft es, derart preisgünstig ein großes interessiertes Publikum zu erreichen und die eigene Expertise im Fachrecht zu präsentieren.
  • Kollegialität. Drittens sind Rechtsanwälte auch offline sehr gut vernetzt. In der Rechtsbranche gibt es weniger Vorbehalte gegenüber Zweckbündnissen, oft sogar die Notwendigkeit dazu. Die daraus resultierende hohe Online-Vernetzung bringt Rechtsblogs im Suchmaschinen-Ranking als Gruppe nach vorn. Das ist gut für alle, die mitmachen. So lässt man geschlossen diejenigen Kanzleien hinter sich, die noch eine alte, häufig verflashte Website ohne jegliche Web 2.0-Kommunikation betreiben.

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WordPress für iPhone: Blog Marketing jetzt richtig mobil

WordPress auf dem iPhone„Blog Marketing unterwegs“ war für Business Blogger bisher gleichbedeutend mit „Notebook auf den Knien“.

Seit heute gibt es mit WordPress for iPhone eine Applikation aus dem Hause Automattic, die für den Blog Coach künftig die mobile Arbeit erleichtern könnte. Die Applikation kann kostenlos bei den iTunes App Stores heruntergeladen werden.

WordPress for iPhone unterstützt sowohl selbgehostetes WordPress ab WP 2.5.1 als auch WordPress µ, damit also auch Blogs, die bei WordPress.com gehostet sind. Sowohl das iPhone der ersten Generation, das neue iPhone 3G, als auch der iPod Touch können genutzt werden. Fotos von der iPhone-Kamera werden in der Größe 640×480 aufs Blog hochgeladen, was für die meisten WordPress-Themes völlig ausreicht.

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Blogmarketing: Mediadaten von Blogs im Vergleich mit deutschen Regionalzeitungen

Besucher Basicthinking vs. Rhein-Main-NetWer in Deutschland Online-Werbung verkaufen will, weist seine Mediadaten in der Regel öffentlich aus. Die „Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung“ (AGOF) ermittelt sogenannte Netto-Reichweiten von derzeit 442 großen deutschen Websites. Wer diese Reichweite allerdings in Anzeigenverkäufe ummünzen will, nimmt fast ausnahmslos an der IVW-Zählung teil. Die „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.“ wies im Mai 2008 fast 32 Milliarden Page-Impressions bei 2,54 Milliarden Visits auf den Websites von 700 Online-Angeboten aus. So weit, so gut.

Blogmarketing
Blogs treiben den IVW- und AGOF-Aufwand zur Erhebung ihrer Mediadaten bisher kaum, und so sind sie allein auf Google-Adsense-Einnahmen, Selbstvermarktung von Anzeigenplätzen oder die wenigen Experimente zur Blogvermarktung angewiesen, die in Deutschland fortwährend entstehen und wieder vergehen. Vom großen Werbekuchen bekommen sie nichts ab. Zu Unrecht? Ich beginne jeden WordPress Kurs und jedes Seminar über Blogmarketing mit folgender These:

Besucherzahlen prominenter Blogs sind mit Online-Mediadaten deutscher Regionalzeitungen vergleichbar!

Seit kurzem lässt sich dieser Vergleich recht anschaulich mit Google Trends darstellen.

Besucher Basicthinking vs. Rhein-Main-Net
Grafik: Google Trends

Basicthinking vs. Rhein-Main.Net
Robert Basic und sein Blog brauche ich hier niemandem vorzustellen. Robert hat laut Google Trends täglich zwischen 7.000 und 10.000 Unique Visitors auf seinem Blog. Eine Regionalzeitung in seinem Wohnort Usingen im Hochtaunuskreis ist die Frankfurter Neue Presse, deren Online-Ableger Rhein-Main.Net laut Google Trends zwischen 9.000 und 14.000 Daily Unique Visitors hat. Kein großer Unterschied, oder?

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Was bringen Marketing-Blogs? Mein Stöckchen-Rapport

Blog-Stöckchen und Blog-Paraden (auch Blog-Karnevals) sind zwei beliebte Blogger-Rituale, die von anderen Bloggern Antworten zu Fragen einfordern oder ganze Blogpostings zu einem vorgegebenen Thema erbitten. In Business-Blogs werden beide Varianten wenig genutzt, vielleicht weil ihnen ein wenig der Ruf von Kettenspielen anhaftet. Dennoch lernt man gerade bei diesen „Gruppenübungen“ manches Neue und Interessante kennen und betreibt Networking im Sinne des Wortes. Deshalb habe ich mich darüber gefreut, dass gleich zwei Kollegen, nämlich Kerstin Hoffmann und Sebastian Voss mir das Stöckchen „Was bringen Marketing-Blogs?“ von Michael van Laar weiterreichten.

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