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Blogberatung für Banken und Versicherungen

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012008.gifWeb 2.0-Dienste halten in Deutschland künftig auch bei Banken Einzug. In der Finanzwirtschaft kann man aktuell beobachten, dass erste Pilotprojekte im Intranet gestartet werden, um den Nutzen der neuen Kommmunikationsformen zu bewerten und Erfahrungen zu sammeln. In einer Untersuchung, die am Kompetenzzentrum Finanzen der Georg-Simom-Ohm-Hochschule Nürnberg durchgeführt wurde, wird der Weg von der Realität der heutigen Websites deutscher Banken zu einer echten bidirektionalen Kommunikation als lang und steinig beschrieben.

Prof. Thomas Bahlinger aus Nürnberg ist es zu verdanken, dass „Web 2.0-Dienste bei Banken“ und deren Einsatzszenarien im Vertrieb im Januarheft 2008 der Fachzeitschrift „DIE BANK“ ausführlich als Thema des Monats behandelt werden. „DIE BANK“ erscheint in einer Druckauflage von fast 10.000 Exemplaren und wird vor allem in den Chefetagen der Privatbanken gelesen. Die Onlineausgabe hat nach eigenen Angaben im Monat 80.000 Besucher mit 360.000 PIs.

Prof. Bahlinger erwartet im Bankenbereich künftig vor allem den Einsatz von Produktblogs für eigene Produkte der Banken und Expertenblogs zu Spezialthemen oder fremden Produkten wie Wertpapieren. Insgesamt zieht er das Fazit, dass Direktbanken deutlich innovativer als Filialbanken beim Einsatz von Web 2.0-Formen sind, was mit der grundsätzlichen vertrieblichen Ausrichtung der Institute korreliert.

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2 Kommentare

  1. Hallo,

    ich finde es grundsätzlich gut, wenn sich Banken und Versicherungen mit diesen Themen beschäftigen. Hier sehe ich große Chancen in Sachen Vertrauen, Transparenz, Authentizität und auch Qualität. Themen, die für den modernen Verbraucher wichtig sind.

    Allerdings sollte man vorsichtig sein und hier noch keine „must have“ Anforderungen für Banken machen. Wichtig ist zunächst einmal, dass Banken mitbekommen, was andere und vor allem Kunden tagtäglich im Internet über sie schreiben. Da bloggen aber auch eine bestimmte Art der Offenheit erfordert, sind viele Banken damit gegenwärtig noch überfordert.

    Da ich selber in der Bankenbranche tätig bin, kenne ich die Voraussetzungen vor Ort. Die meisten Banken – vor allem aus dem genossenschaftlichen Sektor bzw. aus dem Sparkassensektor sind heute noch gar nicht für dieses Thema aufgestellt.

    Außerdem erzielt bloggen ja in der Regel keine kurzfristigen Erfolge und Erfolge sind ja auch nicht garantiert. Solche Instrumente – man kann das natürlich bedauern – stehen deshalb auf der Priortäten Liste nicht gerade an erster Stelle.

    mfg

  2. Hallo Herr Janek,

    Danke für Ihren Kommentar. Es stimmt, im Finanzsektor gibt es erst wenige gelungene Beispiele für Unternehmensblogs, noch weniger bei Filialbanken. Dennoch macht mich jedes zarte Pflänzchen optimistisch, und ich habe mich besonders darüber gefreut, dass die Fachpresse der Banker das Thema aufgegriffen hat.

    Kurzfristige Erfolge sind mit Blogs selten zu erreichen, da stimme ich Ihnen ebenfalls zu. Dennoch könnten Blogs gerade für Banken ein Weg sein, um Kundenloyalität zu fördern, das wird bisher kaum gesehen.