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WordPress – „kostenloser“ Bloghoster oder beim Provider „selbst hosten“?

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Diese Frage stellt sich insbesondere, wenn Sie sich entschlossen haben, WordPress zu benutzen. Es gibt gute, auf WordPress spezialisierte Provider. Und es gibt andererseits die Möglichkeit, ein „kostenloses“ Blog bei WordPress.com anzulegen.

In meinen Weblog-Seminaren werde ich häufig gefragt, ob ein „kostenloses“ Blog für den Start nicht ausreicht. In der Frage steckt bereits die Antwort. Zum Üben ist es okay, wenn man mit folgenden Einschränkungen leben kann:

  • Eine eigene Domain kann man nur verwenden, wenn man Zugang zum Nameserver bei seinem Provider hat und dann auch noch weiß, wie das funktioniert. Um das dann bei WordPress.com nutzen zu können, werden jährlich 10 Dollar und ein PayPal-Account fällig.
  • Eigene Themes (die WordPress-Layout-Vorlagen) kann man nicht verwenden.
  • Ein Zugriff auf CSS kostet weitere 15 Dollar jährlich.
  • Es ist keine Plugin-Verwaltung vorhanden, Sie können nur aus den Funktionen der vorhandener Themes wählen.
  • Nur 50 MByte Plattenplatz ist kostenlos, jedes weitere GByte kostet 20 Dollar im Jahr.
  • Maximal 35 zusätzliche Nutzer (z.B. Co-Autoren) kann man über Einladungen hinzufügen. Alles weitere ist kostenpflichtig. Dies ist sicherlich die klarste Einschränkung, wenn es um Unternehmen und Organisationen geht.
  • Backups vom Blog sind nur über einen Blogexport möglich.
  • Datenbank und Upload via FTP sind nicht zugänglich.

Andererseits ist die Einrichtung narrensicher. Für das Weblog eines kleinen Anglervereins mag die Variante beim kostenlosen Bloghoster ausreichen, solange noch keine Fische gefangen werden.

Mein Fazit:
Wer mit dem richtigen Know-how beim Provider seines Vertrauens ein eigenes Weblog betreibt, ist nicht nur viel flexibler. Schon bei einem Weblog für ein Ein-Mann-Unternehmen, erst recht bei größeren Projekten, sind die Kosten geringer, wenn man sich für die professionelle Variante entscheidet, die die obigen Einschränkungen nicht hat.

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