Kundenkommunikation im Social Web birgt Chancen und Risiken. Immer mehr Unternehmen geben sich und ihren Mitarbeitern Regeln für die Social-Web-Kommunikation. In den USA und im englischen Sprachraum werden diese Regeln offener kommuniziert als hier bei uns, so jedenfalls bisher der gefühlte Eindruck.
Dave Fleet, Kommunikationsberater aus Toronto und einer meiner Lieblings-Blogger, hat eine großartige Liste guter Beispiele von Social Media Policies zusammengetragen: Lesen Sie weiter »
Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass ein 20-jähriger in den Räumen von schülerVZ in Berlin festgenommen worden sei. Gegen den Mann liege ein Haftbefehl wegen Ausspähen von Daten vor. Er soll im großen Umfang Nutzerdaten kopiert und illegal weitergegeben haben. Der Skandal war durch das Berliner Blog netzpolitik.org am Wochenende aufgedeckt worden. Einige Medien, so der Berliner Radiosender Radio 1, spekulieren inzwischen, dass die Täter mit den gestohlenen Daten Erpressungen planten.
Betreiber von schülerVZ ist die VZnet Netzwerke Ltd. Berlin, an der die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck über die Holtzbrinck Networks GmbH München mehrheitlich beteiligt ist.
Nur jeder dritte Vertriebler nutzt Business-Netzwerke im Web. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage er auf die Besetzung von Vertriebspositionen spezialisierten Personalberatung Xenagos unter 12.000 Vertriebsfachleuten.
Welch ein ungenutztes Potenzial!
Unter www.xenagos.de steht das White Paper „Social Networks im Vertrieb – Nutzung und Perspektiven“ zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es enthält die Auswertung der Umfrage sowie Interviews mit
Rudolf Kuhn, Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung bei Marketing Partner
In den Vereinigten Staaten müssen sämtliche Straßenschilder, die das Wort XING (Abkürzung für “Crossing”, also “Straßenkreuzung”) tragen, gegen neutrale Schilder ausgetauscht werden. Die deutsche Web-2.0-Plattform XING hatte zuvor ihre Marke weltweit schützen lassen und ein entsprechendes Urteil beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag erwirkt. Die geschätzten Kosten für den amerikanischen Steuerzahler belaufen sich auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Lesen Sie weiter »
Christian Hoffmann, XING-Aktivist und Verleger aus Göttingen, hatte mich vor ein paar Tagen zu einem kleinen Interview gebeten. Jetzt erschien dieses Interview im Newsletter der XING-Gruppe “Vertrieb & Verkauf”. Diese Gruppe ist mit 48.000 Mitgliedern eine der größten XING-Communitys und wird von Christian Hoffmann co-moderiert.
Christian Hoffmann: Sehr geehrter Herr Wenzlaff, Web 2.0 ist als Schlagwort in aller Munde. Was kann ich mir als Verkäufer hierunter für Kommunikation und Vertrieb vorstellen?
Karl-Heinz Wenzlaff: Mehr als ein Drittel aller Suchanfragen im Web haben einen Kaufwunsch als Hintergrund. Selbst wenn Kunden „aus Gewohnheit“ Waren oder Dienstleistungen noch auf klassischem Weg beziehen, sind die Kaufentscheidungen häufig längst im Web gefallen.
Im Unterschied zu den Firmen-Homepages, Börsen und Foren des alten „Web 1.0“ sind Web-2.0-Plattformen untereinander viel besser vernetzt und in Suchmaschinen platziert. Web 2.0 ist das „Mitmach-Netz“, das den Nutzern erlaubt, positive wie negative Bewertungen und Meinungen über Unternehmen und Produkte im Web zu veröffentlichen. Dies geschieht sowohl in Web-2.0-Communitys wie XING, als auch auf Blogs oder Wikis. Unternehmen, die nur Online-Marketing der alten Schule machen, verschenken meines Erachtens große Umsatzpotenziale.
Sie gehören zu den wenigen Menschen, die Seminare und Trainings zur Akquise im Web 2.0 anbieten. Wer kommt denn in Ihre Seminare und vor allem welche Erwartungen haben Ihre Teilnehmer?
Meine Seminare buchen vor allem solche Unternehmen, die mit den Verkaufsergebnissen ihrer klassischen Website unzufrieden sind. Sie wollen durch Business Blogs und Corporate Blogs mehr Besucher, mehr Leads und letztendlich eine höhere Konversionsrate erreichen. Die eher mechanischen Mittel der Suchmaschinenoptimierung reichen allein nicht aus, um im Internet erfolgreich zu verkaufen. Lesen Sie weiter »
Ich werde künftig neben Wordpresstraining und Blogseminar wohl verstärkt auf XING Schulung, Facebook Kurs, Lokalisten Seminar, Stayfriends Workshop und StudiVZ Kolloquium setzen. Das wäre zumindest das Gebot der Zeit, da Social Networks heute ganze Seiten in der “Bild” füllen. Robert Basic hatte das Long-Tail-Medium auf dem Scanner.