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Wer zum Teufel ist diese Frau?

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stockphotomodel

Wer zum Teufel ist diese Frau?

Ich möchte es wirklich gern wissen: Wer zum Teufel ist diese Schöne?

Sie begegnet mir jede Woche irgendwo im Internet, auf Hotel- und Reiseportalen, auf Websites von Sprach- und Computerschulen, auf den Kontaktseiten von Immobilienmaklern, Softwarehäusern und Beraterfirmen. Auch auf Websites der Printmedien und selbst beim öffentlichen Personennahverkehr hab ich sie schon gesehen.

Immer, wenn ich etwas Neues entdecke, ist die geheimnisvolle Schöne schon da. Doch wer ist sie? Vielleicht können Sie mir helfen, es herauszufinden.

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Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Fotos von Fotoagenturen oder Stockphoto-Portalen. Ich würde sie selber nutzen, wenn ich zum Beispiel einen Artikel über Afrika, Asien oder Australien schreiben müsste (ich war noch auf keinem dieser Kontinente). Hier geht es aber nicht um Kängurus oder Elefanten, sondern um etwas ganz anderes!

Hier geht es um Menschen!

Was soll die Schöne und ihre vielen Modellkolleginnen und -kollegen uns zeigen? Je nach Situation sollen wir glauben, dass so und nicht anders die glücklichen Mitarbeiter oder Kunden des Unternehmens aussehen, dessen Website wir gerade besuchen.

Und das ist ein Problem, denn so gut, immer lächelnd, völlig unnatürlich, sehen weder die Kunden noch die Mitarbeiter des Unternehmens aus. Hier wird mit „Fakes“ ein Klischee gebaut, das der Realität nicht standhält. Eigentlich sind diese Modellfotos eine Beleidigung und Brüskierung für jeden fleissigen Mitarbeiter des Unternehmens und für jeden wohlwollenden Interessenten und Kunden.

Nehmen Sie echte Fotos von echten Mitarbeitern und Kunden!

Gestellte Fotos mit „verkleideten“ Modells sind mit Sicherheit eine der schlechtesten Ideen, um das Image eines Unternehmens und seiner Marken im Internet aufzubauen. Echte Kunden kaufen von echten Verkäufern, nicht von Schaufensterpuppen. Engagieren Sie einen guten Fotografen und stellen Sie Ihre eigenen Mitarbeiter in einer echten Arbeitssituation vor die Kamera. Und dazu echte Kunden, wann immer es geht.

Ihre künftigen Kunden werden es Ihnen danken, weil sie das Authentische spüren.

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8 Kommentare

  1. Genialer Einstieg!!!

    Macht neugierig und die Story trifft den Pudelskern.

  2. sehr erfrischender Beitrag! Wie fühlen sich wohl die Frauen, die in so einem Unternehmen arbeiten?

    Ich finde Ihren Blog sowieso schon ganz toll – jetzt bin ich begeistert!

  3. Schöner Beitrag!
    Ich hab vor Zeiten auch mal eine gewisse Dame dokumentiert, die scheinbar in hunderten von Call-Centern arbeitet:

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.390915410941606.94151.237122689654213&type=3

  4. Die »Werbetrulla« ist meinen Recherchen nach noch omnipräsenter.

  5. Schöner Beitrag!

    Doch haben Sie die zufällig gefunden oder gesucht?

    Wirklich gleiche Bilder sind mir noch nicht so aufgefallen. Es ist nur so, dass man häufig bei den Fotos mit Menschen sieht, dass sie aus einer Bilddatenbank stammen.

  6. Hm. Ich gebe vollkommen recht, dass es etwas unnatürlich wirkt.
    Allerdings möchte wohl auch niemand ungepflegte, eher „weniger“ dem Schönheitsideal entsprechende, traurig und erschöpft aussehende Mitarbeiter/innen auf einer Homepage antreffen. Sollte es gelingen, die Mitarbeiter/innen oder Kund(en)/innen zu einem sympathischen, authentischen Foto mit guten Lichtverhältnissen zu bringen, wäre das ganz sicher das Ideal.

    Ganz liebe Grüße

  7. Pingback: Bloggen mit Dank und Respekt die zweite - Rasenplege.de