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Netzkultur: Datenschutz, Zeitungswesen, Burda & Google, Feedburner-Abo, WordPress-Lizenz

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Kommentare in Blogs und der Datenschutz
Der Berliner Datenschutzbeauftragte hat Stefan Niggemeier eine Geldbuße angedroht, weil dieser von Kommentatoren die E-Mail-Adresse erfragt. Telemediengesetz und Datenschutzgesetz kollidieren offenbar kräftig.
Schöner Kommentieren mit Datenschutz

Feedburner Mails besser zu konfigurieren
Endlich kann man beim Subscription Service von Feedburner, den viele Blogs Ihren Lesern anbieten, die “Betreffzeile” variieren. Dank an Darren Rowse, der Feedburner in einem offenen Brief zum Handeln zwang.
Feedburner Add Customizable Subject Lines to Email Subscriptions

WordPress Themes sind und bleiben GPL
Matt Mullenweg hat sich seine Rechtsauffassung vom Software Freedom Law Center bestätigen lassen, und wird auch künftig keine Themes promoten, die nicht 100% der GNU General Public License entsprechen.
Themes are GPL, too

Entrückt und unflexibel
Lutz Schumacher, Chef vom “Nordkurier”, stellt sehr ehrliche und erfrischende Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens auf. These Drei: Journalisten müssen mehr über die Leser wissen und nicht nur so tun, als ob die wirklich interessieren.
Wir sind entrückt und unflexibel. Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens

Hubert Burda und Google
Hubert Burdas Zank mit Google hat ein paar Tage lang die Gemüter in der Blogosphäre bewegt. Don Alphonso zieht seinen Bloggerkollegen nun den Scheitel nach.
He, Bloglutscher!

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Autor: Karl-Heinz Wenzlaff

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4 Kommentare

  1. Danke für die Infos, Karl-Heinz! Langsam nervt es mit dem Datenschutz. Wie wirst du das handhaben?

  2. Hallo Steffen,

    so schnell schießen die Preußen nicht. Vermutlich wird sich der Berliner Datenschutzbeauftragte erst einmal mit dem Telemediengesetz vertraut machen müssen. Und dann sollte er erst einmal im eigenen Stall kehren. Denn es gibt zahlreiche öffentlich-rechtliche Webangebote, wo die Angabe einer E-Mail-Adresse Pflicht ist, wenn man in dem jeweiligen Forum, Blog usw. kommentieren möchte. Ich bezweifle darüber hinaus, dass eine E-Mail-Adresse zu den personenbezogenen Daten gehört. Denn Blogbetreiber fragen die E-Mail-Adresse ja nicht deshalb, weil sie sie einer konkreten Person zuordnen wollen, sondern um zu prüfen, ob ein Kommentar Spam ist oder nicht.

  3. An dieser Stelle möchte ich die ARD-Kinderreporter zu Wort kommen lassen: http://www.youtube.com:80/watch?v=C0Q41F6m1_E

  4. Handelt es sich um absichtliches Durcheinander, das da fabriziert wird, wie ich es auch für meine Branche schon seit langem vermute (äh, eigentlich anhand von ausreichend Indizien beweisen kann)? Oder ist es kollektive Unwissenheit – wie der Bericht der Kinderreporter vermuten läßt? Oder gar beides? Je nach handelnder Person…

    Sagt man dazu puppets?

    Der Bericht der Kinderreporter – auch die Kommentare dazu sind übrigens interessant – zeigt recht deutlich, daß wir ein ziemliches Problem haben. Solche weltfremden Leute – man muß den Computer und das Internet wirklich nicht lieben! – haben einen Führungsanspruch in einer sich immer schneller bewegenden Welt?

    Wo soll das hinführen?