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99 Blog-Tipps (6): Wie Sie mit den Sidebars besser verkaufen

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sidebarDer beste Platz in einem Business- Blog ist nicht am Tresen, sondern in der Sidebar. WordPress-Layouts haben meist zwei, manchmal sogar bis zu fünf Sidebars. Die Sidebars werden bei vielen Themes nicht nur bei den Artikeln, sondern auch neben den statischen Seiten angezeigt. Der obere Teil der Sidebars liegt dadurch fast immer im sichtbaren Bereich des Blogs, egal, ob gerade die Startseite, ein einzelner Artikel, eine Archivseite oder eine statische Seite angezeigt wird. Während der Header am oberen Bildrand leicht aus dem Sichtbereich gescrollt wird, liegt das obere Ende der Sidebars auf gleicher Höhe wie die Überschrift des ersten Artikels und zieht so den Blick an.

Was gehört unbedingt in die Sidebars?
Wenn Sie Ihr Blog monetarisieren, sind die oberen Bereiche der Sidebar meistens die erfolgreichsten Werbeplätze. Auch wenn Sie Ihr Business-Blog von fremder Werbung freihalten, gilt sinngemäß das Gleiche. In diesem Fall platzieren Sie Hinweise auf die wichtigsten Inhalte Ihres eigenen Blogs im oberen Teil der Sidebars. Je wichtiger, desto weiter oben:

  • Ihr Shop und Ihre Leistungen – Links oder Banner führen direkt zu Ihren Leistungsbeschreibungen, in Ihren Shop oder zu anderen Bestellmöglichkeiten.
  • Foto und Kontaktinformationen – Menschen kaufen von Menschen. Deshalb ist für Einzelunternehmer und Freiberufler ein Foto in der Sidebar, Angabe von Kontaktmöglichkeiten, der Link zu einem Kontaktformular und der Link zu einer „About“-Seite Pflicht.
  • Neueste Kommentare – Blogs sind Gespräche. Business-Blogs sind Kundengespräche. Lassen Sie jeden neuen Interessenten sofort an diesem Gespräch teilhaben. Besser als das Standard-Widget für neue Kommentare eignet sich das Plugin Get Recent Comments von Krischan Jodies, das eine Gruppierung der Kommentare nach Artikel ermöglicht.
  • Meistgelesene Artikel – Geben Sie neuen Leser einen Wink, wo sich Ihre besten Inhalte befinden. Sie werden Besucher dadurch vielleicht zu Stammlesern oder RSS-Abonnenten machen. Ich nutze hierzu das Plugin WP-Postviews von Lester Chan.
  • Wer ist online? – Ihr Blog wird genauer „unter die Lupe“ genommen, wenn neue Leser sehen, dass auch andere da sind. Ich nutze dazu ein weiteres Plugin von Lester Chan, das nicht nur die kleine Statistik in der Sidebar produziert, sondern sehr informative Auswertungen im Dashboard zeigt: WP-UserOnline
  • RSS-Abo und Mail Subscription – Bieten Sie Ihren Lesern groß und deutlich die Möglichkeit an, Ihr RSS-Feed zu abonnieren. Lesern, die lieber E-Mails lesen, sollten Sie direkt daneben die Möglichkeit eines Newsletters anbieten. Beides lässt sich sehr komfortabel über Feedburner kombinieren. Dazu mehr in der nächsten Folge von „Besser Bloggen“.

Habe ich etwas vergessen? Welche Widgets oder Informationen gehören aus Ihrer Sicht unbedingt in die Sidebars eines Business Blogs? Ich bin gespannt auf Ihre Meinungen und Erfahrungen!

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Ein Kommentar

  1. Hallo,

    ich würde lediglich eine Tagcloud oder die Kategorien noch in die Sidebar mit aufnehmen, damit der Besucher auch themenrelevant weiter navigieren kann.