8 Praxis-Tipps für die optimale Gravatar-Nutzung
Dazu hinterlegen Sie ein Foto zusammen mit einer E-Mail-Adresse bei www.gravatar.com. Immer, wenn Sie fortan auf einem WordPress-Blog oder einem Gravatar-Blog mit dieser E-Mail-Adresse kommentieren, erscheint Ihr Foto neben dem Kommentar. Sie sind nicht eitel? Darum geht es nicht – es geht um Vertrauen! Das funktioniert so:
- WordPress-Blogger sehen Ihr Foto bereits im Backend und entwickeln dadurch eine positive “Beziehung” zu Ihnen als Kommentator
- Kommentare mit Gravatar genießen einen Echtheits-Bonus, da Gravatar die E-Mail-Adresse schon per Double Opt-In geprüft hat
- Beim manuellen Löschen spamverdächtiger Kommentare werden deshalb Kommentare mit Gravatar mit mehr Toleranz behandelt und seltener gelöscht
- Andere Leser und Kommentatoren lesen Ihre Kommentare auf Gravatar-Blogs intensiver, steigen in die Diskussion mit Ihnen ein und schauen sich auch auf Ihrem Blog um, sobald Sie eins haben
- Hinterlegen Sie bei Gravatar und auf anderen Blogs nicht Ihre primäre Adresse, sondern eine Adresse, auf die Sie auch wieder verzichten könnten, falls sie einmal zugespammt wird.
- Benutzen Sie auch für die Gravatar-Adresse, die Sie fortan beim Kommentieren auf Blogs benutzen, eine vertrauenswürdige E-Mail-Adresse, die man mit Ihrem bürgerlichen Namen assoziieren kann. freddy.mercury@hotmail.com ist eher ungeeignet.
- Hinterlegen Sie auf gravatar.com ein Foto, auf dem Sie gut zu erkennen sind. Das schafft noch mehr Vertrauen.
- Kommentieren Sie immer unter Ihrem echten Namen oder Vornamen, nicht unter einer Marke oder einem Keyword. Kommentatoren mit dem Vornamen “Billigflug” und dem Familiennamen “Tiefpreis” sind Spammer und landen für immer auf Blacklists.
Auch auf Ihrem eigenen Blog sollten Sie Gravatars anzeigen. Viele WordPress-Themes enthalten bereits die notwendigen Funktionsaufrufe, die nur noch aktiviert werden müssen. Für andere gibt es Plugins bzw. den direkten Einbau der Gravatar-Funktion in die Loop der comments.php.
Also: Zeigen Sie uns Ihr Gravatar hier in den Kommentaren!
28. April 2009 um 09:29 Uhr
Danke – und schon passiert
Liebe Grüße, Heike
28. April 2009 um 09:41 Uhr
Finde ich auch eine gute Sache. Macht das Bloggen einfach persönlicher. Es entsteht sofort eine Beziehung.
28. April 2009 um 11:59 Uhr
Sprichst mir aus der Seele. Verfolge diese Strategie konsequent seit einem Jahr.
28. April 2009 um 15:07 Uhr
war ich doch glatt zu schnell;-) und muß meine Email bei Gravatar ändern…
28. April 2009 um 15:07 Uhr
Mal sehen, ob der Gravatar jetzt erscheint.
28. April 2009 um 16:35 Uhr
Danke für den Tipp.
Beste Grüße aus Wien
28. April 2009 um 16:46 Uhr
wenn man die Email-Adresse in Gravatar ändert (ich tat das, um meine richtige Mail vor Spam zu schützen, s. o. Hinweis 5) verschwindet das Bild auf allen Beiträgen in dem Moment, in dem man einen neuen Beitrag schreibt. Nach Festlegung einer neuen Email-Adresse müßte also jetzt im Anschluß das Bild wieder erscheinen. Wenn das passiert, melde ich mich nicht wieder;-).
28. April 2009 um 16:55 Uhr
Manchmal brauchts etwas Geduld, bis die Gravatar-Server “repliziert” haben. Nicht verzweifeln
Man kann übrigens auch, je nach Anlass, mehrere E-Mail-Adressen bei Gravatar hinterlegen. So benutze ich manchmal mein Logo (wie hier), i.d.R aber mein Foto.
28. April 2009 um 16:58 Uhr
Gravatare versprühen eine persönliche Note und wirken seriöser.
28. April 2009 um 16:59 Uhr
@Karl-Heinz: Zeig dich mal richtig!
28. April 2009 um 17:01 Uhr
Da bin ich.
@Jens Günther: Glückwunsch, hat geklappt!
28. April 2009 um 17:13 Uhr
nö, nicht so wie gewünscht… Ich denke nun, man steuert die verschiedenen Gravatare über die Eingabe der Email-Adresse. D.h. wenn ich die Zuordnung von Email und Gravatar bei Gravatar ändere, ändere ich alle Gravatare in allen je abgegebenen Kommetaren auf WordPress-Blogs?
Wie kann es denn passieren, daß eine gewählte Email-Adresse zugespamt wird? Sie ist doch nicht sichtbar. Wie kann eine nicht sichtbare Email-Adresse Vertrauenswürdigkeit erwecken oder auch nicht?
28. April 2009 um 17:21 Uhr
@Jens Günther: Der Autor des Blogpostings bzw. der Blogbetreiber sehen natürlich die E-Mail-Adresse. Nun ist es leider schon passiert, dass Blogbetreiber das komplette Blog mit allen Kommentaren verkauft haben. Selbst wenn man zum Zeitpunkt des Kommentierens dem Blogherausgeber bzw. dessen Autoren vertraut – niemand garantiert dafür, dass nicht später Mißbrauch getrieben wird, oder? Nur deshalb mein Rat, eine neue E-Mail-Adresse zu verwenden. Damit vermeidet man auch, dass auf allen Blogs, auf denen man in den letzten Jahren kommentiert hat, das Foto nachträglich erscheint. Das könnte ja unter Umständen auch nicht gewollt sein.
28. April 2009 um 17:26 Uhr
Wie kann man eigentlich verhindern, dass jemand den eigenen Namen oder sogar den eigenen Gravatar zum Kommentieren benutzt?
28. April 2009 um 18:21 Uhr
@KHW
auf was man alles achten muß! Nun ja, ich kenne das auch aus meiner Branche. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, daß heute Baufinanzierungsdarlehen in Größenordnungen nebst der dazu gehörenden Grundschuld an Hedgefonds verkauft werden, und diese dann die Verwertung vornehmen ohne auf die Leute Rücksicht zu nehmen.
Jedenfalls freue ich mich auf das Seminar mit Ihnen!
28. April 2009 um 18:29 Uhr
@Steffen: Wenn jemand deine verwendete E-Mail-Adresse und damit deine “Identität” kapert, und sich für dich ausgibt, hilft sicher nur, diese Adresse bei Gravatar abzumelden und mit einer neuen E-Mail-Adresse wieder zu starten.
28. April 2009 um 18:36 Uhr
@Jens Günther: Welche lustige Parabel: Robert Basic gewissermaßen als “notleidende” Bank, die neuen Besitzer von http://www.basicthinking.de als Hedgefond… Wir Kommentatoren als verschobene Hypothek. In diesem Fall war ganz sicher alles anders. In der Praxis sind E-Mail-Adressen jedoch durchaus Handelsware.
Freue mich ebenfalls auf das Seminar!
28. April 2009 um 20:08 Uhr
Vielen Dank für die tollen Tipps!
5. Mai 2009 um 17:44 Uhr
Ich finde Gravatare auch eine tolle Sache. Mich stört es nur immer ziemlich, wenn manche keinen Gravatare haben und dann so ein leeres Bildchen oder ähnliches erscheint.
Grüße
Julia
6. Mai 2009 um 09:12 Uhr
Hallo Julia,
jetzt müssen wir mal checken, warum gerade dein Gravatar hier nicht angezeigt wird.
Gruss, Karl-Heinz
Pingback: Kommentare jetzt mit Gravatars » Coach-im-Netz
13. Mai 2009 um 22:05 Uhr
Nun ist der erste Schritt getan. Komme mit dem WP einrichten und ausprobieren gut voran. Vielen Dank nochmals für die spannenden Tage. Gruß Carsten Tomkewicz
16. Mai 2009 um 22:40 Uhr
Probiere es jetzt mit einer GoogleMail-Adresse … T-Online hat mir einfach zu lange gedauert..
4. Juli 2009 um 08:40 Uhr
Habe anfangs lange gebraucht, bis ich mal kapiert habe, was Gravatar eigentlich von mir will. Dabei ist alles sooo einfach. *lach*
9. September 2009 um 12:56 Uhr
Danke für den hilfreichen Tip =)
28. Mai 2010 um 22:28 Uhr
Da will ich mich doch auch einmal zeigen!
Vielen Dank für die Interessante Serie. Ich bin gespannt, was noch kommt!
13. Juni 2010 um 14:33 Uhr
Hallo Herr Wenzlaff!
Gravatar direkt nach unserem Seminar angelegt. Bin mal gespannt, ob es jetzt erscheint. Hatte übrigens gerade eine tolle Idee für einen Beitrag zur Glaubwürdigkeit/Rhetorik/Gavatar. Mal sehen, ob ich den heute noch in das Blog bekomme.
Freue mich auf Teil2.
Judith Torma
31. Juli 2010 um 19:10 Uhr
Ich bin mal so frech und teste ob mein Gravatar funktioniert
1. August 2010 um 18:52 Uhr
@Gerald: Die meisten Blogs stellen Gravatars recht klein dar. Deshalb sind Textnachrichten im Gravatar völlig ungeeignet. Wiedererkennbare Fotos oder Logos machen mehr Sinn.
30. November 2010 um 21:39 Uhr
Endlich ist mir klar woher das Bild kommt, danke!