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Die optimale Länge von Blogartikeln

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wordpress word countGibt es eine „optimale Länge“ für Blogpostings? Im Web liest man bekanntlich anders als in der Zeitung oder in einem Buch. Blogartikel werden im Feedreader oder auf dem Blog oft nur schnell überflogen. Leser entscheiden meist in Sekunden, ob der Artikel lesenswert ist, wie ein Blick in die Stats zeigt.

Kurze Beiträge werden häufiger gelesen und kommentiert als lange

  • 30 Worte (drei bis fünf Zeilen) sind für ein Blogposting die Untergrenze, um wahrgenommen zu werden. Kurze Postings sind schwerer zu schreiben als lange, das weiß jeder, der twittert.
  • 100 bis 150 Worte (eine drittel Seite) werden beim „Scannen“ optimal erfasst und sind als Einstieg für eine Diskussion optimal.
  • 500 und mehr Worte werden selten zu Ende gelesen, die Besuchszeit auf der Seite und die Anzahl der Kommentare steigen kaum noch an. Leser klicken gern weg, bevor sie scrollen.
  • Ab 1.000 Worten sollte man bei einem Blogartikel (im Interesse der Leser) kürzen oder einen zweiten Artikel starten.

Mich interessiert Ihre Erfahrung: Schauen Sie beim Bloggen auf den Wortzähler?

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46 Kommentare

  1. Interessante Frage. Nein, auf den Wortzähler schaue ich nicht (sofern Movable Type überhaupt einen anbietet, darauf hab ich noch nie geachtet). Aber ich kalkuliere schon ein wenig, wenn mir ein Artikel zu lang vorkommt und entscheide dann je nachdem, ob ich kürze oder den Artikel aufteile.

  2. EIne optimale Länge für die Artikel gibt es pauschal nicht, weil es für jeden Blog unterschiedlich auslegbar ist was das angeht. Man muss einen guten Mix aus Textlänge und Übersicht finden, bzw. wie die Artikel in den Blog dann passen.

    Ehrlich gesagt mache ich mir darüber keine Gedanken, ich schreibe so wie es mir passt und soviel wie ich grade schreiben will für den jeweiligen Artikel. Lediglich auf die Formatierung achte ich, also Absätze usw, das es es keine großen Textblöcke werden wo man Zeile an Zeile dann hat und die Augen nach 1min anfangen zu schmerzen weil man nur noch Textsalat sieht… 😉

  3. Pingback: Guter Tipp: Optimale Länge von Blogartikeln

  4. @Trixy und nastorseriessix: Danke für eure schnellen Antworten. Das beweist doch, dass dieser Beitrag mit seinen 170 Worten eine ganz gute Länge hat 😉 Es stimmt natürlich, dass man „optimale Länge“ nicht pauschalieren kann. Ein guter Titel, gute Gliederung und eine Illustration mögen zusammen wichtiger als ein griffiger und kurzer Text sein.

    Bei einem Seminar mit Journalisten habe ich gestern mit meinen „100 bis 150 Worten“ etwas Verwunderung geerntet. Deshalb stelle ich das hier auch zur Diskussion. Weiter gespannt auf eure Meinungen …

  5. Also so für meinen Blog gesehen, ist eher alles über 100-150 Wörter besser, da mein Blog auch ganz andere Themen hat und auch anders gestaltet ist von dem Inhalt den es dort gibt. Eher länger, anstatt kürzer. 😉

  6. @nastorseriessix: Das heißt, dass bei dir längere Beiträge auch häufiger kommentiert werden als solche mit 150 Worten?

  7. Ich bin überzeugt, dass das vom Thema des Beitrags abhängt. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass längere Beiträge inhaltsreichere Kommentare anziehen – allerdings auch häufig kritischere.

  8. Ich bin der Meinung, dass der optimale Blogartikel zwei oder drei Absätze hat. Zudem ist zumindest ein Bild wichtig. Surfer springen darauf an. Und das kann dann auch zu scrollen sein.

    Wichtig ist auch ein interessanter Einstieg. In finde auch eine lustigen Austeiger am Ende des dritten Absatzes sehr wichtig. So werden Leser belohnt so lange durchgehalten zu haben. Und sie kommen wieder.

  9. Ich denke, dass es weniger auf die Wortanzahl ankommt, als auf den Zusammenhang aus Satzbau, Satzlänge, Wortkomplexität und dem Informationsclustering.

    Einfache Sätze mit einfacher Wortwahl (aktive Sätze, Subjekt-Objekt-Verb) sind einfacher und schneller zu lesen als verschachtelte Sätze. Sind diese auch noch in kleineren Absätzen thematisch so gestaltet, dass sie mit leicht erkennbaren Überschriften versehen sind, dann ist das der Scannbarkeit förderlich. Auch das Nutzen des Hypertexts, nämlich der Tiefenverlinkung, falls es jemanden genauer interessiert. Anteasen, vertiefen… Und auf jeden Fall nach Möglichkeit den Wechsel auf ein anderes, präferiertes Medium zulassen (PDF-Drucker)…

    Das Thema ist ausschlaggebend für die Länge des Textes, das Medium für die Dartellung …

  10. Claus: das ist zwar alles soweit korrekt, aber auch ziemlich theoretisch. Das ist doch auch abhängig von der Zielgruppe. Ich selbst bin schon von Berufs wegen für einfache, aktive Sätze; aber ich bin auch dafür, Leser nicht für dumm zu halten. Menschen verstehen auch komplizierte Sätze, wenn sie gut geschrieben sind. Darum ist es eben auch abhängig vom Thema, nicht nur des Beitrags, sondern des ganzen Blogs. Ein literarischer Blog muss nicht einfach und schnell lesbar sein, ein fachspezifischer Blog darf auch Fachbegriffe enthalten.

  11. Hallo Karl-Heinz,

    ich schätze mich selber als chronischen Langschreiber ein 😉 Ab und zu kommen auch mal Beiträge mit weniger als 150 Wörter, aber wenn ich mal schreibe, wirds meistens lang (500 und mehr Wörter). Optimal halte ich als Leser wirklich so Werte von 150-500. Das lese ich selber komplett durch und überfliege nicht nur, wenn es mich wirklich interessiert. Selbst bei vielleicht interessanten Blogposts, die um die 1000 Wörter haben, lese ich dann nicht zu Ende bzw. alles, hmm. 😉 Aufbereitend sind Absätze wichtig, ansprechende Hervorhebungen und ein Bildchen sollten auch eingesetzt werden, finde ich.

  12. Früher schrieb man Fachbeiträge in rund 1000 Zeichen. Vergleicht man ein Blog mal ganz pragmatisch mit ‚klassischen‘ Onlinemedien, so wird eine für Leser angenehme Länge eines Artikels zwischen 300 und 500 Wörtern empfunden. Alles was länger ist, wird von Onlinemedien heute einfach seiten-technisch ‚umgebrochen‘, sprich auf mehrere Seiten verteilt. Alles was kürzer ist, versteht sich als News-Hub der neuzeitlichen Blogs – ‚Tease, Share and Backlink‘. Lange Fachartikel haben dennoch online auf Blogs ihre Berechtigung, wenn sie visionär, hintergründig und logisch aufgebaut sind. Der Unterschied ist nicht das Blogformat sondern der Leser. Hätte man früher mal getrackt, wie viele Menschen komplexe Inhalte zu Ende lesen, wäre die Überraschung vermutlich groß gewesen.

  13. @Trixy: Du hast recht, es kommt auf die Zielgruppe an. Und es darf nicht, auch da hast du recht, in ein Stakato und in ein Vorschulbilderbuchtext ausarten.

    Wichtig ist immer: Den leser ernst nehmen, ihm die Infos geben, die für ihn notwendig sind und die das Thema benötigt, das Medium richtig nutzen. Längenvorgaben sind m.E. ebenfalls sehr, sehr theoretisch

  14. Wo finde ich den Wortzähler in WordPress 2.7?

  15. Es ist ein interessantes und breitflächiges Thema. Also ich bin es gewohnt, Artikel mit 250-300 Wörtern zu schreiben. Manch ein anderer Blogger würde behaupten, dass man nur mit etwas kürzeren Artikeln mehr Besucher erreichen kann. –>Weil man auch viel mehr an Blogposts verfassen kann.

    Zu lange Artikel werden wahrscheinlich nicht bis zum Ende gelesen, da gebe ich dir recht, aber solche lange Artikel mit vielen qualitativen Infos und guten sowie informativen ausgehenden Links bekommen einen guten PR. Das war meine Erfahrung.

    Ich denke mal auch, wie Nastorseriessix, dass man es für ein beliebiges Blog nicht pauschalisieren kann. Vielleicht liegt die goldene Mitte bei ca. 200-250 Wörtern, so dass diese Artikel auch in Google News kommen, wenn es einem Blogger wichtig ist.

    Andererseits ist zu unterscheiden, wenn man nur kurz etwas im Blog verkünden möchte oder einen Erstbeitrag über ein neues Thema schreibt.

    P.S. beim Lesen langer Posts werde ich auch müde und ungeduldig..

  16. Zu Anfang hatte ich in meinem Blog viele Postings und wenige Leser/Besucher. Jetzt habe ich weniger Artikel pro Woche aber mehr Leser/Besucher. Nur mit dem kommentieren hällt es sich im Vergleich zu damals die Waage, kommt halt auf den jeweiligen Artikel an, den ich schreibe ob meine Lesern das ansprechend finden oder halt nicht. Habe halt keine festen Themen… 😉

  17. @Nastorseriessix,
    das macht mir auch zu denken. Vielleicht reicht ein Artikel am Tag auch aus, wenn dieser den Lesern gefällt und viel Traffic erzeugt. Oder man schreibt eher 2-3 Kurzartikel mit den nötigen Infos a 150 Wörter und gut ist.

    Wie gesagt, jeder hat da so seine eigenen Urteile und Erfahrungen;).

  18. Zu denken gibt MIR dieser Vergleich immer wieder auf’s neue! 😉

  19. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein kurzer Auszug des Posts über dem Artikel hilft, den Leser auch auf längere Artikel vorzubereiten.

  20. Das kommt ja auch auf den Zweck des Artikels an: Übersichtsartikel dürfen auch länger sein, kürzere Meinungsartikel sollten vier-fünf Absätze nicht überschreiten.

  21. Ich habe mich immer bemüht so viel und so ausführlich zu schreiben wie es geht. Allerdings ist das gar nicht immer möglich, weil ich auch viel auf Videos oder einfach nur neue Fotos in der Galerie hinweise – da gibt es nicht so viel zu schreiben – die Besucher sehen ja das Medium (Foto/Bild).

    Aber bei erklärenden Dingen oder Tätigkeiten habe ich schon viel geschrieben und auf die Länge geachtet. In Zukunft werde ich mal versuchen die Texte bei 150 Worten mit gleichem Informationsgehalt zu gestalten und vergleichen. Die langen Artikel werden bei mir nämlich viel mehr gelesen als die kurzen Beiträge. Auch sind die Nachwehen größer – Besucher treiben sich noch auf weiteren Seiten rum…

  22. Zu den Freiheiten des eigenen Redaktionssystems (WordPress) zählt ja gerade, dass es keine Längenvorgaben gibt. Und das ist auch gut so. Ich habe nach Lektüre dieses im Übrigen viel zu kurzen Artikels (oder ist es nicht eher eine Notiz) erstmals nachgesehen, wie viele Wörter ich zuletzt so fabriziert habe.

    Mein Fazit, das selbstverständlich schon vorher feststand, nur durch das Nachschauen bestätigt wurde (smiley): Die Länge ist völlig schnurz. Wichtig ist einzig und allein der Inhalt.

    Wer über Beitragslängen diskutiert, muss zwangsläufig auch über die dazu gehörigen Genres diskutieren. Einige der klassischen journalistischen Genres – wie Bericht, Glosse, Essay, Kommentar – lassen sich vielleicht sogar auf Blogs anwenden. Viele verschmelzen, was ich auch gut finde. Wie aber, um nur ein Beispiel zu nennen, möchte jemand Blogeinträge, die etwa nur eine Notiz verhandeln oder auf ein interessantes Fundstück hinweisen, mit Blogbeiträgen vergleichen, die ein Thema hintergründig beschreiben.

    Zumal: Ich denke, dass auch Blogger, die keine ausgebildeten Journalisten sind, hin und wieder durchaus recherchieren, nicht im Sinne von: nur Googeln, sondern im Sinne von: Dinge/Entwicklungen transparent machen, Neues verkünden, was man nicht verkünden sollte etc. pp.
    Wer dies also tut, der wird seine Zusammenhänge und Rechercheergebnisse kaum auf eine wie oben genannte „goldene Mitte“ von 250 und etwas mehr Wörtern reduzieren wollen/können/sollen.

    Selbst wenn es so sein sollte, dass Leser ab einer gewissen Länge aussteigen – was ich allerdings extrem bezweifle -, lassen sich komplexe Zusammenhänge nicht unter einer gewissen Wortanzahl darstellen. Einige meiner bestgelesenen Beiträge haben beispielsweise fast 3000 Wörter (plus Kommentare in dreistelliger Zahl). So what?

    Das wunderbare an diesem CMS ist doch, dass jeder die Möglichkeit hat, seine Themen mit allerlei hilf- und abwechslungsreichen Optionen zu versehen: Bildern, Videos, Audiodateien, Grafiken etc. pp., das muss ich ja niemandem erklären. Da wird es schon nicht langweilig, es kommt nur auf den Content an.

    Eine letzte Bemerkung, es sind bestimmt schon wieder mehr als 1000 Wörter, ich sollte mich deshalb sputen: Ich nehme mal eine Anleihe aus der so genannten Holzpresse. Da wurde vor einigen Jahren eine Messmethode namens Reader Scan erfunden. Viele Verlage haben ihre Leser mit diesen Scannerstiften ausgestattet, und ich habe viel darüber gehört und erfahren, dass manche Verlage/Geschäftsführer/Chefredakteure es sehr gern gehabt hätten, wenn die Testpersonen (also die mit Scannern ausgestatteten Zeitungsleser) konsequent kürzere Texte, also die Häppchenform bevorzugt hätten.

    Es war aber nicht so. Der/die Leser ist/sind nicht so dumm, wie Medienfürsten ihn/sie gerne hätten. Und da sollten vielleicht Blogger nicht damit anfangen, ihre Leser zu unterfordern 🙂 – sondern ihnen vielmehr immer etwas bieten. Darauf kommt es an, nicht auf die Länge.
    Nur so ein abschließender Gedanke.

  23. Je länger der Artikel, desto mehr Zwischenüberschriften sollten eingefügt werden.

  24. @all: Vielleicht auch ganz interessant zu diesem Thema, was Jakob Nielsen sagt (ok, ok, nicht jeder mag ihn…), aber dennoch:

  25. Für mich gibt es keine optimale Länge eines Beitrages. Vielmehr ist die Lesbarkeit abhängig von mehrere Faktoren:

    – Zeilenlänge (Bedingt durch das Layout, max. 450px)
    – Größe der Absätze (max. 5 – 7 Zeilen)
    – Konsequente Nutzung von Zwischenüberschriften (erleichtert das Querlesen)
    – Vernünftiger Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund
    – Möglichst kurze Sätze

    Nach meiner Meinung können so auch lange Texte gut vom User erfasst werden.

  26. @Michael: Eben, meine ich auch. Deine Auflistung entspricht auch den gängigen Heursitiken für gut lesbare Onlinetexte.

  27. @Claus: Heuristik: „mit begrenztem Wissen und wenig Zeit zu guten Lösungen zu kommen“

    Das sind eher gut gesicherte Erkenntnisse auf vielen Monitorings, Analysen, Befragungen und Untersuchungen. 😉

  28. @Michael: „… zu guten Lösungen zu kommen” .. eben, drum! :o)

  29. Deine Vorschläge sind durchaus sinnvoll. Aber im Grunde ignoriere ich all dies: Ich schreibe so lange, bis ich das Gefühl habe, das mir vorgenommene Thema rund zu haben. Es ist wie beim Malen eines Bildes. Mal sind es weniger Striche, mal mehr.
    Wer sich interessiert, liest es zu Ende.

  30. ich denke auch, dass mensch das nicht pauschalisieren kann.

    nicht nur je nach blog sind unterschiedliche längen maßgeblich, sondern auch, was für ein thema jeweils behandelt wird.

    während sicherlich linktipps mit sehr wenig worten auskommt, ist es wohl für tutorials zB sehr sinnvoll, diese sehr ausführlich zu behandeln, also dann lieber mehr schreiben als zu wenig.

  31. Auf solche Statistiken gebe ich nichts. Wenn mir ein Thema gefällt, lese ich auch den Artikel und sei er noch so lang. Es kommt schließlich auch auf den Schreibstil an. Ist etwas spannend und unterhaltsam geschrieben, dann ist die Länge egal.

  32. Ich schreibe etwa pro Woche einen Artikel und der ist öfters ziemlich lang. Dafür versuche ich, ihn lesefreundlich zu gestalten. Also viele Absätze, verschiedene Überschriften, Listen mit Spiegelstrichen und coole Fotos.
    Der Charakter meines Blogs – persönliche Ansichten eines Psychologen – verträgt aber auch eine ausführliche Betrachtung eines Themas. Jedenfalls spiegeln das die Kommentare oft wieder. Dass meine Posts zum Nachdenken anregen. Und da ich fast auf jeden Artikel mehrere Kommentare bekomme, denke ich, dass meine Strategie für meinen Blog und meine Lesergruppe passt.

  33. Hallo Herr Wenzlaff,

    ja doch – man kann versuchen alles zu optimieren und je nach Fleiß nebst Affinität auch schaffen.

    Man kann Blogs optimieren, deren Beitragslänge strippen und somit zu einer konformen Erscheinung der Blogszene gelangen. Ist das der Wunsch? Oder sollen möglichst viele Leute viele Beiträge konsumieren? Ist das vielleicht der Wunsch?

    Um ehrlich zu sein ist es mir persönlich völlig wurscht, welche Länge ein Beitrag besitzt. Ich lese den Text ob seiner Aussage, nicht jedoch aufgrund irgendeiner textalischen Ausdehnung. Wären Bücher demnach kein Lesestoff mehr? Oder zumindest nicht online…

    lG
    Lutz Spilker

  34. @Lutz Spilker: Gut, dass diese Diskussion dieses Ergebnis gebracht hat – wir sind (inzwischen) einer Meinung. Danke an all die fleißigen Kommentatoren bei diesem Thread. Natürlich kommt es auf den Inhalt an – und die Form sollte der Funktion folgen. Besonders, wenn die Funktion eines Blogs ist, seinen Inhalt dem Leser zugänglich zu machen. Also: kurz – wenn der Stoff nicht mehr hergibt, lang – wenn man wirklich etwas zu sagen hat.

  35. Mir sind kurze Texte auch lieber. Die Informationen sollen schnell erfassbar sein. Darin zeigt sich auch die Kunst des Schreibers unwichtiges wegzulassen und schnell auf den Punkt zu kommen. Wie schrieb schon Goethe: Entschuldige den langen Brief – ich hatte keine Zeit für einen Kürzeren.

  36. Pingback: Ideale Länge von einem Blogbeitrag » Gif-Grafiken.de

  37. Pingback: Serie Web 2.0 im Kulturbereich - Basiswissen: Elemente eines Blogs und wie Sie sie einsetzen | stART Conference 2009 |stARTconference

  38. Was mich zu diesem Thema noch interessieren würde ist der SEO-Aspekt. Gibt es Erfahrungswerte, ab welcher Wort-/Zeichenzahl Google einen Post fürs Ranking ernst nimmt? Unabhängig vom Inhalt und seiner Qualität ist dieser Aspekt nicht ganz unwichtig.

    Beispiel: Diese Erfahrungsgrenze liegt z.B. bei 200 Worten. Dann bietet es sich an, sofern sinnvoll realisierbar, einen 600 Wort-Artikel in drei Posts/ Artikel zu teilen, weil die höhere Post-Frequenz zu wiederkehrenden Besuchern und vor allem zu einem höreren Ansehen bei Google führt.

    Die Frage ist halt nur: Wo liegt dieser Wert eurer Erfahrung nach? Klar ist, dass es ihn geben muss, andernfalls wären Zweizeiler-Posts auch unter den ersten Google-Treffern vertreten.

  39. Ein wirklich interessanter Artikel. Ich mache an mir selber diese Erfahrung, dass ein Blog-Posting auch dann zu lange sein kann, wenn das Thema interessant ist. Ein gutes Beispiel ist der Blog von Mario Tosani. Das Layout ist lesefreundlich ohne Ende. Keiner kann so fesselnd schreiben. Und trotzdem ist es mir eine Mühe. Würde er täglich schreiben, dann würde ich bestimmt nicht alles lesen. Und nochmal: obwohl mich das Thema sehr interessiert. Fazit: Es stimmt, es gibt eine optimale Länge.

  40. Hi Melanie, poste doch mal einen Link zu Marios Blog, damit wir uns ein Bild machen können.

    P.S. das Blog, s.v.p.

  41. Ja, das ist „das“ Blog 😉
    Ein Beispiel für zulange . . . .

  42. Hallo,
    DAS ;)) Tosani Blog ist ein Supertip, Danke Melanie. Ich finde aber das Layout ist zu lange. D. h. der Content ist bestimmt in ordnung, ich glaube den sollte man keines Falls kürzen. Das zeichnet DAS Tosani Blog ja aus. Aber er müsste das Layout öfter absetzen. Die 3 Spalten Gestaltung sieht einfach nobel aus aber wegen den fehlenden Unterbrechungen muss man ständig rauf und runter scrollen.

  43. Also wenn ich mal meine Meinung dazu sagen darf …
    http://www.blogtrainer.de würde ich als Referenzseite sehen was die optimale Länge von Blogartikeln anbelangt. Dies deshalb, weil Blogtrainer die Länge angenehm abwechslungsreich variiert. Dafür ist das Inhaltsangebot unübersichtlich dargestellt.
    Das Blog von Tosani wirkt optisch sehr gediegen und hochseriös. Mir fiel auf, dass das Blog vollständig werbefrei ist. Aber sobald man einen Artikel öffnet, weiss man sofort warum dieses Blog als Beispiel für zulange ist. Echt mühsam das Lesen. Beate hat aber Recht. Den Inhalt dürfte man unter keinen Umständen kürzen. Erstens ist das hochwertigster Content (kann man sich ne Scheibe abschneiden von) und zweitens ist das ein Blog im „Magazinstil“. Und der Schreibstil ist so packend, das muss man als Plus sehen. Ist also nicht in jedem Punkt mit 08/15 Blogs zu vergleichen.
    Ein ganz ähnliches Blog wie Tosani (also nobler Stil und so) ist die Seite http://www.franzmann.de Für mich ist das ebenfalls eine Seite, die als sehr gutes Beispiel für optimale Länge eines Artikel/Posting/Eintrag angesehen werden kann.
    Für mich ist das ein wirklich interessantes Thema, typisch für den Blogtrainer.

  44. Die Seite von Mario Tosani ist wirklich eine Entdeckung. Unglaublich wie schwungvoll man über trockene Themen doch schreiben kann. Aber was mir einen Elektroimpuls versetzt hat war etwas gaaanz andres. Ist euch das gar nicht aufgefallen? Alle wichtigen Verlinkungen sind in extrem verblassender Schrift. Selbst die nützlichsten. Man kann sowohl seine Seite oder einen einzelnen Artikel weiterempfehlen, aber nur wenn man es schaftt diese Funktion zu finden. Beinahe jeder Link ist versteckt und zuätzlich getarnt. Echt jetzt, es sieht aus als fürchtet Mario Tosani nichts mehr als weiterempfohlen zu werden. Oder viele Besucher zu bekommen. Die Seite ist mir ein Rätsel. Tosani ist mir ein Rätsel.

  45. Doch. Ist mir schon aufgefallen. Für mich sieht es so aus als wäre es ihm egal. Schau mal, er verkauft ja nichts. Er bietet nichts an als seine Artikel. Und die sind kostenlos. Und auch der Inhalt in den Artikeln ist total werbefrei. Jetzt frag ich dich wozu soll er da irgendeinen Finger rühren wenn es ihm nichts nützt? Für mich ist die Seite aber auch ein Rätsel. Und Tosani auch. Es gibt nämlch kein About das man anklicken kann. Für mich ist das jemand, der gerne was teilt. Das erklärt dann alles. Der Schreibstil wäre nachahmenswert. Wenn ich so schreiben könnte, dann wüsste ich blogmässig zu monetarisieren.

  46. Liebe „Andrea-Lydia“,

    wenn Sie zwischen zwei Blogpostings den Namen wechseln, sollten Sie nicht vom gleichen Rechner aus kommentieren 🙂

    Oder ist diese Art von Selbstgespräch eine neue Variante, mit der Overblog seine vor sich hin dümpelnden Blogs promotet?

    Gruß nach Österreich!