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Mit XING Neukunden gewinnen – es funktioniert

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XING Kontakte

Ich liebe runde Zahlen und „Schnapszahlen“, freue mich, wenn der Kilometerzähler auf 88.888 dreht oder wenn auf einem Blog die ersten 1.000 Kommentare reingekommen sind. Habe gerade bei XING gesehen, dass ich 25.000 Kontakte zweiten Grades habe! Welches Potenzial für gute Ideen und gute Geschäfte!

XING ist mit über 4 Millionen Mitgliedern das größte Netzwerk im deutschen Sprachraum, das branchenübergreifend geschäftliche Kontakte fördert. Und es funktioniert! Ich suche neue Geschäftspartner vor allem über XING; Habe dort z.B. meine Grafikerin, Seminar- und Kongressveranstalter und viele Gleichgesinnte in dutzenden themenspezifischen Foren gefunden. Als ich vergangenes Jahr nach einer „Buchhaltung 2.0“ suchte, reichte eine Anfrage im passenden XING-Forum, um mir die passende Lösung ins Büro zu spülen. Auch viele Seminarkunden erreiche ich heute über XING-Termine und die Möglichkeit, in Gruppen Seminare anzukündigen. Viele Tipps zu XING bekam ich übrigens von Steffen Klaus, dessen Online-Seminare ich gern empfehle.

Gäbe es XING nicht, so müsste man es meines Erachtens erfinden. Wie seht ihr das? Welche (Geheim-)Tipps habt ihr für XING-Nutzer?

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17 Kommentare

  1. Ich bin Online-Netzwerkerin aus Überzeugung und seit nun fast zehn Jahren. Aber ich habe noch nie via Xing einen Dienstleister oder Partner gesucht. Xing ist ohne Frage praktisch und sinnvoll. Aber es ist auch ein Moloch. Mir ist das für intensives und vertrauenvolles Netzwerken schlicht zu groß.

  2. Hallo Biggi,

    danke für deinen Kommentar! Ich habe mir inzwischen tatsächlich angewöhnt, zuerst in XING zu suchen, wenn ich einen passenden Dienstleister brauche. Viele gute Leute sind als Freiberufler weder in den Gelben Seiten noch mit Suchmaschinen zu finden (Flash-Seiten-Syndrom mit PR0 und ohne Backlinks), aber in XING wird man fündig. Deine Einschätzung mit dem Moloch stimmt natürlich auch.

    P.S. Haben wir uns nicht auch zuerst in XING getroffen? 😉

  3. *lach* das stimmt, wir haben uns in Xing getroffen. Und so wie dich habe ich viele dort kennengelernt.
    Aber wenn es ums Jobs geht, würde ich eher auf meine I-worker oder Texttreff-Frauen zruückgreifen. Zumindest würde ich immer erst dort fragen.
    Denn die „kenne“ ich alle. Während ich bei Xing nie weiß, wer sich da meldet.
    Für EFFEKTIVES Netzwerken ist das einfach zu groß. Vielleicht liegt es aber auch an mir, weil ich noch keine Xing-Struktur für mich entwickelt habe. Ich habe da derart viele Foren abonniert, dass ich es natürlich nicht schaffe, irgendwo intensiv mitzumachen. Aber ich bin halt auch neugierig. 🙂 Und so guck ich überall rein und zwar nur flüchtig. Und das ist keine gute Basis fürs Netzwerken.

  4. über das suchen kann ich nichts sagen, sehr wohl aber über das „gefunden werden“. xing ist ein datenmoloch mit vielen karteikartenleichen, sicher, aber es ist auch ein effektives tool, eine SB-personalabteilung. wer in den neuen medien arbeitet wird sich nicht in den gelben seiten eintragen lassen. echte netzwerke setzen persönlichere kontakte voraus, aber für einen rundumschlaag ist es okay, man kann auch leute weiterempfehlen. durch die funktionseinschränkung bei den nichtzahlenden mitgleidern wird man in die passivität gezwungen, da gehen viele synergien verloren. ich werde kontaktiert-d.h. ich verstehe mein geschäft, mich/etwas zu verkaufen 🙂 muss man auch so sehen…

  5. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass XING gut funktioniert, wenn man auch das reale Netzwerken beherrscht. Dass es dagegen denjenigen gar nichts nützt, die bloß virtuell versuchen zu netzwerken, die Netzwerken mit Aufträge generieren gleichsetzen oder die sich ganz auf XING verlassen.

    Ich habe im vergangenen Jahr und im Jahr davor jeweils ein paar tausend Euro Umsatz mit Aufträgen verdient, die über Anfragen auf XING kamen. Meistens war der Erstkontakt eine Reaktion auf einen Beitrag, den ich in einem Forum geschrieben hatte. Das waren aber nie Werbetexte in eigener Sache, sondern echte Diskussionsbeiträge.

    Einmal hatte mich aber jemand auch nach Ort und nach Angebot gesucht. In dem Fall ging es um Texte.

    Ich habe mir aber selbst auch einige Regeln auferlegt, wie ich mit XING umgehe. Beispielsweise: Selbst keine reinen Akquise- oder Werbenachrichten verschicken. Keine Kontakte einfach bestätigen: Bis auf einige Anfangsklicks, als ich noch lernte, mit XING umzugehen, kenne ich alle meine Kontakte persönlich oder telefonisch und/oder habe konkrete Kooperationen oder pflege aktiven Austausch mit Ihnen.

    Sowas wie „Hallo, ich war auf Ihrem Profil. Würde mich über den Kontakt freuen.“ beantworte ich stets mit einer freundlichen Nachfrage, was derjenige sich von dem Kontakt verspricht und ob er Ansätze für Synergien oder Kooperationen sieht. Zwei Drittel melden sich daraufhin nie wieder. Mit denen vom anderen Drittel habe ich schon viele interessante, oft gewinnbringende Telefonate geführt oder sie sogar getroffen.

    Ich finde, XING ist absolut eine Bereicherung.

  6. Vielen Dank für die beiden langen Kommentare!

    @Kerstin Hoffmann: Die Erfahrung, nach fundierten Diskussionsbeiträgen in den XING-Fachgruppen Anfragen bekommen zu haben, habe ich auch bereits gemacht. Biggi (#1) sicher auch. In diesen Gruppen ist es ähnlich wie in Fachblogs: Auf einen Diskussionsteilnehmer kommen 99 stille Leser – unter denen sind natürlich potenzielle Auftraggeber für jeden, der dort seine Kenntnisse sachlich präsentiert. Und die melden sich dann eben auch direkt.

    Zu den selbstauferlegten Regeln: Kontakte um des Selbstzwecks willen sind auch für mich keine Kontakte. Deshalb lehne ich sie ebenfalls ab. Dennoch sind auch schon aus Unbekannten, die ich in XING-Gruppen wegen ihres Wissens oder ihrer Meinung schätzen gelernt habe, Geschäftspartner geworden.

    „Selbst keine Werbenachrichten verschicken“ – das sehe ich etwas anders. Zumindest die Terminfunktion mit der Einladungsmöglichkeit für die Kontakte nutze ich, um meine offenen Seminare zu bewerben. Auch wenn viele meiner XING-Kontakte dadurch etwa zweimal im Monat eine Einladung bekommen, hat sich deshalb bisher noch keiner beschwert. Gerade für freiberufliche Trainer ist diese Möglichkeit wirklich effizient (und verlockend).

    Wie sehen Sie das? Nerven Termin-Einladungen auf XING?

  7. Hallo Karl-Heinz,
    sicher hab ich schon Anfragen bekommen und auch schon etliche Jobs. Was Kerstin sagt, ist völlig richtig, finde ich. Viele machen das einfach falsch und haben es nicht verstanden, dass ein kompetenter Diskussionsbeitrag viel bessere Werbung ist, als ein reiner Werbebeitrag im Stil von, ich hab hier ein tolles Angebot, klickt doch mal rein…
    Und was die Einladungen betrifft – deine bekomme ich auch und ich bin nur deshalb nicht genervt, weil ich dich kenne und mich interessiert, was du so machst. Aber normalerweise fänd ich das schon nervig, wenn man mich nach Berlin in ein Seminar einlädt, also viele hundert KM entfernt und dann auch noch zu Themen, die ich singen kann…
    So kriege ich auch regelmäßig Einladungen zu Vernissagen in Berlin. Klar, kann man alles löschen, aber lästig find ich das schon.
    Ach ja – und bis auf wenige Anfangssünden kenne ich auch all meine Kontakte auf die ein oder andere Art „persönlich“. Anders als Kerstin mach ich mir bei anonymen Kontakten aber noch nicht mal die Mühe zu antworten.
    Viele Grüße und schönen Feierabend!

  8. Hallo Biggi,
    vielen Dank für die klaren Worte. Habe dich gerade in Xing „detagged“. Nie wieder Einladungen – versprochen.
    Auch Dir einen schönen Feierabend!

  9. Aber Karl-Heinz, ich schrieb doch, bei deinen bin ich NICHT genervt, weil mich interessiert, was du so machst. Das ist doch quasi Konkurrenzbeobachtung. ;-))
    Vor diesem Hintergrund kann ich das Detaggen natürlich verstehen, wenn ich es auch schade finde.
    Aber ganz wie’s beliebt. Ich bin da sehr entspannt. 🙂

  10. Okay, okay, ist wieder getagged … Nochmal zu den „hunderten km“: Bei fast jedem meiner Seminare kommen auch Teilnehmer von weither angereist. Nicht weil ich’s besser könnte als andere Trainer, sondern weil man meine Seminare so schön mit einem Wochenende in Berlin verknüpfen kann. Deshalb am liebsten Start am Montag oder Ende am Freitag nicht so spät. 🙂

  11. Das ist echt tricky – und der Vorteil des Berlin-Standortes. Mit Schwalmtal könnte ich da vermutlich eher wenig reißen. 🙂

  12. Mhhh….Leider kommen auf eine „normal“ angemeldete Person sehr viele Angebote zu. Alleine der E-Mail Spam reicht doch oft schon. Manche rufen sogar ohne direkte Aufforderung direkt an ….

  13. @Dirk: Wo gibt es bei XING E-Mail-Spam? Sie können bei jedem anderen Mitglied selbst entscheiden, ob der Ihnen eine Nachricht senden darf oder nicht. Im schlimmsten Fall sendet derjenige Ihnen also genau EINE Nachricht. Wo ist denn das Problem?

  14. Die Erfahrungen mit XING sind aus Sicht meiner Businessaktivitäten bisher recht erfolgreich, aus menschlicher Sicht teilweise erschreckend. Das größte Trauerspiel ist bei letzterem der menschliche Knigge, der von vielen Managern nicht mehr eingehalten wird. Kurz zur Anregung: Wer in einem Business Netzwerk angesprochen oder angeschrieben wird, sollte antworten: kurz und bündig – aber auf jeden Fall ist Feedback erwünscht. Sonst glaubt man nicht, dass jemand den Sinn des Netzwerke(n)s erkannt hat… oder nicht?! In meinen Ausführungen habe ich mal ausführlich dargestellt, welchen Business Nutzen XING haben kann

  15. Hallo zusammen,

    meine Erfahrungen mit Xing sind zum Großteil auch positiv.
    Professionelle Kooperationspartner lassen sich hier finden. Um den persönlichen Kontakt kommt man ohnehin nicht herum, wenn sich wirklich was daraus ergeben soll.

    Aber Xing ist ein klasse Instrument, um den ersten Kontakt herzustellen. Und das ist doch immer noch die Hauptaufgabe, oder? Es soll immer wieder Menschen geben, die sich schwer damit tun, Kontakte aufzubauen.
    Einfacher geht´s doch nicht.

    Hier finden Sie zum Teil geballtes Fach- und Insiderwissen. Wirklich gute Empfehlungen und Diskussionsrunden, die den Nerv und aktuelle Themen treffen.

    Wenn sich dann noch Synergien oder gar Aufträge generieren lassen, nehme ich die auch gern mit.

    Was in meinen Augen gar nicht geht, sind einige Stutenbissigkeiten und Machtkämpfe irgendwelcher Schwachmaten, die dann persönlich werden und unter die Gürtellinie zielen.

    Wenn ich dann auch noch lese, dass bei weiteren Beleidigungen mit dem Anwalt gedroht wird, frag ich mich wirklich, wo wir sind??? Gehört sowas in einen virtuellen Business- Marktplatz?

    Beste Grüße aus München

  16. Ich nutze Xing jetzt schon knapp vier Jahre und kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen. Wie sagte vor kurzem jemand über mich: „Torsten lebt auf Xing.“ Irgendwie ist da was dran und ich schüttel immer mit dem Kopf, wenn ich sehe, welche Chancen manche sich bei Xing entgehen lassen. Das fängt bei der Profilpflege an und hört bei der Aktivität auf. Ich hab dafür mal ein kleines ebook entworfen, wo ich Tips gebe wie man Xing richtig nutzt. Gerade auch Anfänger können damit vielleicht etwas anfangen. Das ebook gibt es kostenlos unter http://www.torstenmaue.net/xing-seminar.pdf

    Viele Grüße

    Torsten

  17. XING kann als webbasiertes Social-Media-Network durchaus für berufliche Kontakte genutzt werden, insofern bereits welche bestehen. Wirkliche Erfolge finden hier nach dem Schneeballprinzip statt. Je mehr direkte Kontakte jemand hat, umso mehr Kontakte zweiten Grades und auch dritten Grades sind latent vorhanden. Warum latent vorhanden? Mit den Kontakten zweiten Grades hat der XING User bereits nichts zu tun, die Mittelsperson wird benötigt, damit dieser Kontakt zweiten Grades überhaupt zustande kommt.

    Aber wem nutzen solche Kontakte eigentlich? Es kursieren viele Headhunter-Gerüchte über XING im Internet. Das ist natürlich eine Möglichkeit. Es sind unter den vier Millionen Mitgliedern etwa 800.000 Mitglieder mit Premiummitgliedschaft. Alles andere sind unter Umständen Absolventen oder Trainees, die auf der Suche nach ihrer ersten Einstellung sind. Das ist eine Möglichkeit, XING zu nutzen. Für alle Festangestellten lohnt sich die Anmeldung unter Umständen nur, wenn sie einen Wechsel planen.

    Wirklich effektiv wird es jedoch erst für Künstler oder Freiberufler, Freischaffende und Selbstständige, die sich eigentlich immer in Akquise für neue Aufträge befinden. Werden sollte Aufträge vergeben kann es passieren, dass dies über XING-Kontakte, eine moderne Form von Mund-zu Mund-Propaganda passiert. Für diese Berufsgruppen ist es sehr wichtig, hier registriert zu sein. Besser noch ist es jedoch, wenn bereits Aufträge für Kontakte in XING erfolgreich beendet wurden.